Sonntag, 17. November 2019

Nockspitze (Saile), 2404 m

Nockspitze (Saile), Spitzmandl, Pfriemeswand, Zwölferspitz - Herrliche Rundwanderung hoch über Innsbruck

Abstieg von der Nockspitz zum Spitzmandl; Herrlicher Tiefblick ins Inntal und auf Innsbruck


Nockspitz, 2404 m

Die Nockspitze, auch Saile genannt, ist der nordöstlichste Berg der Stubaier Alpen. Er hat Anteil an der Gebirgsgruppe der Kalkkögel und ist aufgrund seiner exponierten Lage einer der schönsten Aussichtsberge im Innsbrucker Raum. Die Wanderung kann bei etwas Trittsicherheit zu einer landschaftlich attraktiven Runde ausgedehnt werden und bietet gleichzeitig die Besteigung des nahen Spitzmandls, der Pfriemeswand und der Zwölferspitze an. Dabei bewegt man sich durchwegs auf markierten Steigen und genießt immer wieder herrliche Tiefblicke auf die Landeshauptstadt und das Inntal.

Samstag, 21. September 2019

Piz Lad, 2808 m

Der aussichtsreiche Grenzberg am Reschensee

Herbstliche Farben am Piz Lad


Piz Lad, 2808 m

Der Piz Lad (auch Piz Lat) ist der nördlichste Berg der Sesvennagruppe. Er liegt hoch über dem Reschensee und ist Winter wie Sommer gut besucht. Der Aufstieg über die Reschener Alm führt in eine wunderschöne Landschaft und bietet herrliche Blicke über die Bergwelt des Dreiländerecks. Vom Gipfel bietet es sich an,  die Wanderung über den Grat in eine namenlose Scharte auszuweiten und über das Klampertal als Runde abzuschließen. Und wer etwas Glück hat, der kann während der Tour nicht nur das wunderbare Panorama sondern auch die Gesellschaft von Steinböcken genießen.

Freitag, 20. September 2019

Ortler, 3905 m (Hintergrat)

Großartige Überschreitung des Ortlers über den Hintergrat

Der Signalkopf - ein markanter Felsturm am Ortler Hintergrat

Ortler, 3905 m
Blick vom Gipfel über den Hintergrat


Die Überschreitung des Ortlers gehört mit Sicherheit zu den großen Touren in den Ostalpen. Gerade der Aufstieg über den langen Hintergrat benötigt absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition. Außerdem müssen Kletterpassagen bis zum 4. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden, je nach Verhältnis sogar mit Steigeisen. Auch der Abstieg über den Normalweg darf nicht unterschätzt werden. Gleichzeitig erwartet den Bergsteiger aber ein großartiges Panorama. Bereits auf dem Weg nach oben begleiten ihn herrliche Blicke auf Königsspitze, Zebru und Cevedale und am Gipfel selbst erklärt sich die Anziehungskraft des Berges dann von alleine: Es liegt einem nicht nur Südtirol zu Füßen, nein, die Aussicht umfasst die Ötztaler Alpen, die Silvretta- und Berninagruppe, die Adamello-Presanella-Alpen, die Brenta und die Dolomiten. Was will man mehr?

Sonntag, 15. September 2019

Peilstein, 2542 m

Aussichtsreicher Gipfel über St. Walburg im Ultental

Aussichtsreicher Aufstieg von der Marschnellalm ins Joch


Peilstein, 2542 m

Der Peilstein ist ein beliebter Gipfel im Ultental. Er liegt in der Ortlergruppe und ist Sommer wie Winter gern besucht. Vor allem die Kammrunde über St. Helena mit Aufstieg über das Hochjoch, dem Peilstein, dem Rontscher Berg, dem Schwarzer und der Dreihirtenspitze ist wunderschön. Unsere heutige Tour führt aber über die bewirtschaftete Marschnellalm auf den Peilstein, den seit kurzem ein neues Gipfelkreuz ziert. Landschaftlich bietet auch sie eine bezaubernde Landschaft und herrliche Ausblicke über die Ultner Berge und Sarntaler Alpen bis hin zu den Dolomiten.

Samstag, 14. September 2019

Große Kandl, 3171 m

Weglose, unbekannte Bergtour im Schnalstal

Der Hauptgipfel der Großen Kandlspitze, 3171 m mit Blick auf Weißkugel


Steinmann auf dem Vorgipfel mit Blick auf Similaun und Hintere Schwärze

Die Große Kandlspitze ist ein unbekannter Dreitausender im Schnalstal. Sie liegt am Finailkamm, umgeben von namhaften Bergspitzen, wie Similaun, Finailspitze, Schwemser, Saldurspitze und Weißkugel. Es ist eine einsame Tour. Menschen begegnet man kaum, lediglich Schafe und Gämse kreuzen den Weg. Der Aufstieg führt vom Stausee über den steilen, unmarkierten Südgrat zum Drei-Warter-Gipfel und weiter empor zur Großen Kandl. Die Ruhe und die Aussicht, die bis zu den Dolomiten reicht, sind wunderbar.

Freitag, 30. August 2019

Seespitze (Seebergspitze), 2430 m

Steiler, einsamer Gipfel im Passeiertal

Steiler Aufstieg mit Blick zur Hochplattspitze

Seespitze (Seebergspitze), 2430 m



Die Seespitze im Passeiertal/Waltental ist ein einsamer Berg an der Grenze zum Sarntal. Der Aufstieg führt - steil aber gut markiert - über die bewirtschaftete Seeberg Alm und den kleinen Seebergsee zum Gipfel. Der Ausblick von hier ist wunderbar. Er reicht vom nahen Jaufenkamm hin zu Hoher und Kleiner Kreuzspitze, über Hochfirst und Liebener, Kolbenspitze und Hochwart zum Alpenspitz.

Mittwoch, 28. August 2019

Wilde Kreuzspitze, 3132 m

Herrliche Rundwanderung zum Hauptgipfel der Pfunderer Berge

Der Wilde See (2532 m) verleiht der Landschaft Abwechslung und Farbe

Wilde Kreuzspitze, 3132 m

Die Wilde Kreuzspitze ist der Hauptgipfel der Pfunderer Berge. Sie liegt in den Zillertaler Alpen, nahe Brixen und ist durch das wunderschöne Vallertal erreichbar. Der Aufstieg führt von der Fanealm über den Wilden See auf den Gipfel und über das Rauhtal und die Brixner Hütte zurück. Landschaftlich ist die Tour ein Genuss - steile Grashänge, wilde Bäche, formschöne Gipfel so weit das Auge reicht. Und wer schöne Plätze zum Rasten sucht, der findet sie hier in Hülle und Fülle. 

Montag, 26. August 2019

Furchetta (Furcheta), 3025 m

Einsamer Nachbargipfel der Sas Rigais

Der letzte Abschnitt mit Blick auf das Felsband (Bildmitte unten) und die Kletterpassagen unterhalb des Gipfels


Furchetta, 3025 m 
Die Furchetta befindet sich in der Geislergruppe und ist gleich hoch wie ihre bekannte Nachbarin, die Sas Rigais. Ihr Doppelgipfel, der aussieht wie eine zweizackige Gabel, verleiht dem Berg eine unverwechselbare Gestalt und erklärt wohl gleichzeitig ihren Namen. Der Normalweg auf die Furchetta führt über die Südwestseite auf deren Haupt. Dabei ist eine Kletterei bis zum 3. Schwierigkeitsgrat im manchmal brüchigen Dolomitenfels zu bewältigen. Zudem sind die Gehpassagen abschüssig und mit losem Gestein bedeckt. Die Tour darf somit nicht unterschätzt werden, belohnt aber durch ihre herrlichen Ausblicke.

Sonntag, 18. August 2019

Günther Messner Steig und Tullen, 2652 m

Die eindrucksvolle Überschreitung der Aferer Geisler

Herrliches Panorama am Günther Messner Steig

Tullen, 2652 m

Der landschaftlich reizvolle Günther Messner Steig führt als Höhenweg über den Grat der Aferer Geisler. Er ist nur an wenigen Stellen versichert, bewegt sich im Schwierigkeitsbereich A/B und bietet eine kurze "Variante Difficile" (C) für Klettersteigfreudige. Die Tour lässt sich gut mit der Besteigung des Tullen verbinden und bietet ein herrliches Panorama: Peitlerkofel, Geislerspitzen und Heiligkreuzkofelmassiv sind zum Greifen nahe.
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