Montag, 12. August 2019

Maja e Qorres, 2018 m am Llogara-Pass

Steile Tour in die wilde Berglandschaft am Llogara-Pass

Rau und wild präsentiert sich der Gipfelhang des Maja e Qorres


Maja e Qorres (2018 m) mit Blick zum Maja e Cikes

Der Llogara-Pass ist ein Gebirgspass im Süden Albaniens. Er führt über die Halbinsel Karaburun und bildet die Wasserscheide zwischen dem Ionischen Meer im Süden und dem Adriatischen Meer im Norden. Die höchste Erhebung am Llogara-Pass ist die Maja e Cikes. Sie ist der Nachbargipfel unseres Ziels, der Maja e Qorres, und überragt sie nur um wenige Meter. Die beiden Berge liegen in einer wilden Landschaft, umgeben von den rauen Bergzügen des Ceraunischen Gebirges und dem weiten, tiefblauen Meer.

Sonntag, 7. Juli 2019

Smolikas, 2631 m und Drachensee, 2150 m

Drachensee und Gipfelmärchen: Einsame Tour auf den höchsten Berg im Pindosgebirge

Der hübsche Drachensee auf dem Weg zum Smolikas

Smolikas (2631 m) mit Blick auf das Tymfi-Massiv

Der Smolikas ist mit 2637 m der höchste Gipfel des Pindosgebirge und bildet gleichzeitig das zweithöchste Bergmassiv Griechenlands. Er liegt in einer abwechslungsreichen Landschaft, bietet weite Aus- und Tiefblicke und beherbergt einen kleinen, naturbelassenen See an seinem Fuße: den hübschen Drachensee. Unzählige Bergmolche, die ihm wohl seinen Namen gegeben haben, tummeln sich darin. Unser Aufstieg über die Smolikashütte führt durch einen schönen Mischwald und über blühende Bergwiesen auf den Gipfel.

Freitag, 5. Juli 2019

Meteora-Klöster: Rundwanderung und Agia Triada, 570 m

Schwebende Klöster, bizarre Felsformationen und bezaubernde Bergdörfer: 
Eine schöne Rundwanderung in Meteora 

Das Kloster Agia Triada mit Blick auf Kalambaka und hin zum Pindosgebirge




Am Aussichtskreuz Mikri Agia

Die faszinierende Gegend um Kalambaka und Kastraki in Nordgriechenland ist hochbegehrt. Auf über 400 Meter hohen Sandsteinfelsen in bizarren, spitzen Formationen thronen 24 mittelalterliche Klöster und Eremitagen, von denen sechs noch bewohnt sind. Einst waren sie nur über Strickleitern oder in den Fels gehauene Stufen erreichbar, heute führen abenteuerliche Steintreppen in das Innere der sakralen Bauwerke. Während viele Tagestouristen mit ihren Autos zu den einzelnen Klöstern pilgern, erkunden wir die Gegend lieber zu Fuß. Unser Ziel ist eine herrliche Rundwanderung durch das Felsenlabyrinth, ausgehend von Kastraki über schmale, oft unscheinbare Steige hin zu den kolossalen Monumenten in atemberaubender Höhe.

Donnerstag, 4. Juli 2019

Olymp - Mytikas, 2918 m und Skala 2866 m

Ein Mythos wird wahr: Lange, eindrucksvolle Tour auf den höchsten Berg Griechenlands

Olymp: Der Thron der griechischen Götter

Mytikas (2918 m), der höchste Berg Griechenlands

Das imposante Schrofengelände der Zonaria
Viele Mythen und Legenden ranken sich um den Olymp, dem höchsten Gebirge Griechenlands. In der griechischen Antike galt er als die lichterfüllte Wohnstätte der Götter - der Ort, an dem Zeus, Hera, Aphrodite und co. zu Hause waren. Damals traute sich niemand den Berg zu besteigen und in das göttliche Domizil einzudringen. Heute hingegen ist die Tour auf den Olymp keine Seltenheit mehr. Die Anziehungskraft des Berges ist bei Einheimischen und Touristen zu groß, als dass er unbesucht bliebe. Sein höchster Gipfel, der Mytikas, ist heute auch unser Ziel. Der lange Anstieg über die bewirtschaftete Spilios Agapitos Hütte weist bis zum Skala Gipfel keine technischen Schwierigkeiten auf, erst im Übergang zum Mytikas selbst sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig.  Hier gilt es einige leichte Kletterstellen zu überwinden. Insgesamt führt die Tour durch eine wunderbare mediterrane und alpine Landschaft und lässt immer wieder herrliche Blicke auf die umliegenden Berge und den Thermaischen Golf zu.

Samstag, 18. Mai 2019

Monte Misone, 1803 m

Auszeit im Süden: Aussichtsreiche Frühjahrswanderung am Lago di Tenno

Gipfelblick auf Riva und zum Gardasee


Monte Misone, 1803 m
Der Monte Misone ist ein aussichtsreicher Gipfel am Tennosee. Seine isolierte Lage ermöglicht erstklassige Blicke auf den Gardasee, die Brenta und die Adamello-Presanella-Gruppe. Der Aufstieg führt vom Rifugio San Pietro zur Malga di Tenno, wo im Frühjahr unzählige Märzenbecher und Krokusse die Wiesen zieren. Die Wanderung selbst ist wenig schwierig, etwas steil am Beginn, insgesamt aber wirklich lohnenswert. Tipp für danach: Ein Abstecher zum nahen, türkisblauen Tennosee!

Montag, 22. April 2019

Piz Laschadurella (Westgipfel), 3004 m

Großartiges Skigelände am Piz Laschadurella

Gipfelblick über den Piz Ftur, Piz Sampuoir und Piz Foraz



Piz Laschadurella, 3004 m

Der Piz Laschadurella am Ofenpass ist ein Berg in der Sesvennagruppe. Er liegt östlich von Zernez und galt lange Zeit als ein Geheimtipp unter Tourengehern. Heute werden er und seine Nachbarberge, der Piz Nuna und der Piz Sursass, gerne besucht. Die Skitour ist nämlich abwechslungsreich und führt durch die wunderschöne, unberührte Landschaft des Val Laschadura. Sie wird erst im letzten Teil steil und etwas anspruchsvoller. Der Ausblick am höchsten Punkt ist großartig und reicht weit in die Ötztaler Alpen und in die Berninagruppe hinein.


Aktuelle Tourenbedingungen: Sesvennagruppe/Piz Laschadurella, 3005 m


Gipfelblick vom Piz Laschadurella


Sonntag, 21. April 2019

Piz Lagrev, 3165 m

Beliebte Skitour auf einen herrlichen Aussichtsberg

Gipfelgrat zum Piz Lagrev




Das Gipfelkreuz am Piz Lagrev, 3165 m ist im Schnee versteckt

Der Piz Lagrev befindet sich südlich vom Julierpass in den Albula-Alpen und zählt, wie die Berge in der Umgebung, zu den beliebtesten Skigipfeln im Oberengadin. Grund dafür ist mit Sicherheit seine schattige und windgeschützte Lage, die häufig noch im Frühjahr schönen Pulverschnee verspricht. Die mitunter steilen Hänge erfordern eine gute Steig- und Abfahrtstechnik. Im Winter ist vor allem der Vorgipfel des Piz Lagrev ein beliebtes Ziel, den Hauptgipfel selbst erreicht man nur über einen langen, teilweise abschüssigen Grat. Die Aussicht auf Piz Morteratsch, Piz Bernina, Piz Palü und Monte Disgrazia ist fantastisch.

Samstag, 20. April 2019

Piz Tasna, 3179 m

Prachtvoller Aussichtsberg im Unterengadin

Prachtblicke zum Ortler am Piz Tasna



Am Gipfel des Piz Tasna, 3179 m
Der Piz Tasna ist ein beliebter Skitourenberg im Unterengadin. Er liegt in der Silvretta zwischen den Tälern Val Tasna und Val Laver, über das er gerne bestiegen wird. Unsere Runde führt heute aber über Champatsch im Skigebiet Scuol auf den Gipfel und über die Einsattelung am Piz Nair zurück zum Ausgangspunkt. Es ist die gemütliche Variante und jetzt - da südseitig weit hinauf kein Schnee mehr liegt - die einzige. Die Tour selbst ist, bis auf den steilen Ostgrat, einfach. Im Gipfelbereich braucht es jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und bei Vereisung sind Pickel und Steigeisen ratsam.
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