Donnerstag, 27. September 2018

Ortler, 3905 m (Hintergrat)

Hintergrat/Normalweg: Großartige Überschreitung des höchsten Berges Südtirols

Cevedale, Königsspitze und Zebru im ersten Morgenlicht

Ortler, 3095 m
Blick über den Hintergrat (links)



Die Überschreitung des Ortlers gehört mit Sicherheit zu den großen Touren in den Ostalpen. Gerade der Aufstieg über den langen Hintergrat benötigt absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition. Außerdem müssen Kletterpassagen bis zum 4. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden, je nach Verhältnis sogar mit Steigeisen. Auch der Abstieg über den Normalweg darf nicht unterschätzt werden. Gleichzeitig erwartet den Bergsteiger aber ein großartiges Panorama. Bereits auf dem Weg nach oben begleiten ihn herrliche Blick auf Königsspitze, Zebru und Cevedale und am Gipfel selbst erklärt sich die Anziehungskraft des Berges dann von alleine: Es liegt einem nicht nur Südtirol zu Füßen, nein, die Aussicht umfasst die Ötztaler Alpen, die Silvretta- und Berninagruppe, die Adamello-Presanella-Alpen, die Brenta und die Dolomiten. Was will man mehr?

Sonntag, 23. September 2018

Cima Presanella, 3556 m

Ein landschaftlicher Hit im Trentino: Der höchste Berg der Adamello-Presanellagruppe

Nebelmeer unterhalb der Brentagruppe


Cima Presanella, 3556 m
Die Cima Presanella ist der höchste Berg der Adamello-Presanellagruppe und des gesamten Trentinos. Er ist aber nicht nur besonders aussichtsreich, sondern wartet darüber hinaus mit einer wunderbaren, abwechslungsreichen Landschaft auf. Gletschergeschliffene Felsen, kurze  fast durchwegs abgesicherte Kletterpassagen und der atemberaubende Blick auf die nahe Brenta- und Adamellogruppe machen die Tour zu einem kurzweiligen Erlebnis. Außerdem bietet das Rifugio Segantini mit dem relativ kurzen Zustieg nach einer langen Anreise ein willkommenes Nachtquartier.

Sonntag, 16. September 2018

Mastaunspitze, 3200 m und Malander, 3174 m

Einsam und aussichtsreich

Am Nordgrat der Mastaunspitze




Mastaunspitze, 3200 m oder Malander, 3200 m?
Unsere heutige Tour führt auf zwei wunderbare Aussichtsberge im Schnalstal: den Malander und die Mastaunspitze. Welcher der beiden Berge aber welcher ist, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Glaubt man den Wanderkarten, so ist der östlichere der beiden die Mastaunspitze und jener, den man vom Mastauntal aus sieht, der Malander. Glaubt man aber den Aussagen der Einheimischen, so ist es genau umgekehrt. Welche Behauptung letztendlich auch stimmen mag, die Bergtour selbst bringt uns in eine schöne, naturbelassene Landschaft und kombiniert markiertes Gehgelände mit  weglosen, einfachen Kraxelpassagen am Nordgrat. Die Gegend ist einsam und lässt herrliche Blicke auf die Ötztaler Alpen zu.

Sonntag, 9. September 2018

Hochplattspitz, 2546 m

Kurze Gipfelwanderung am Jaufenpass

Der Schlussgrat des Hochplattspitz

Hochplattspitz, 2546 m


Der Hochplattspitz liegt im Osten der Jaufenspitze am Jaufenpass. Der Aufstieg führt über die Hänge der Schlupper Alm zur steilen, felsdurchsetzten Westseite des Berges und über einen kurzen Schlussgrat zum Gipfelkreuz. Für diesen letzten Teil der Wanderung sollte man trittsicher sein. Am höchsten Punkt hat man schöne Blicke auf das Passeier- und Jaufental und über die Sarntaler, Stubaier und Ötztaler Alpen

Montag, 27. August 2018

Texelspitze, 3318 m

Kreuzspitze - Texelspitze - Blaulackenkopf: Herrliche Gratüberschreitung im Schnalstal

Der Südgrat der Texelspitze

Texelspitze, 3318 m

Die Texelspitze ist nach dem Roteck der höchste Berg der Texelgruppe. Sie erhebt sich als flache Pyramide zwischen dem Schnals- und dem Zieltal und ist Teil des Schneeberger Zuges, der sich bis nach Sterzing erstreckt. Unser Aufstieg führt in leichter Kletterei (II) über den Westgrat der Kreuzspitze und den Südgrat der Texelspitze auf den Gipfel. Das Panorama während der gesamten Tour ist fantastisch! Die Blicke reichen vom Similaun, über Lodner und Hoher Weißen hin zu Ortler, Königsspitze und Weißkugel.

Dienstag, 21. August 2018

Monte Pelmo, 3168 m

Der lange Normalweg auf den "Thron der Götter"

Thron der Götter wird der Pelmo von den Einheimischen genannt




Monte Pelmo, 3168 m

Der Monte Pelmo gehört zu den höchsten Bergen der Dolomiten. Wie ein mächtiger Felsblock thront er zwischen dem Val di Zoldo und dem Valle del Boite. Der Normalweg führt durch die Südostflanke auf den Gipfel und weist einige Kletterstellen im zweiten Schwierigkeitsgrad auf. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit braucht es bei der Querung des sog. Ballbandes, einem schmalen, luftigen Felsband im unteren Bereich der Tour. Auch wenn hier die Schlüsselpassagen mit kurzen Halteseilen versehen sind und es Sicherungsmöglichkeiten gibt, benötigen der lange Anstieg und die mancherorts doch ausgesetzten Passagen Ausdauer und Konzentration. Toller Blick auf Tofana, Civetta, Cristallo und Antelao!
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