Sonntag, 22. November 2009

Feldspitze, 2581 m und Gurnatschspitze (Gaisjochspitze), 2641 m

Steile Wanderung auf ein zweigipfeliges Bergmassiv in Meransen

Vom Parkplatz nahe der Walderhöfe (1530 m) oberhalb Meransen starten wir los und wandern auf dem Güterweg nahezu eben hinein zur schön gelegenen Großberghütte am Beginn des Altfasstales. Von hier führen uns zuerst ein Waldsteig sehr steil empor zu einem Jöchl und anschließend der Jochsteig weiter hinauf zur Baumgrenze, wo sich uns ein schöner Blick auf das unter uns liegende Eisacktal und die Dolomiten bietet.
Weiter folgen wir dem Wegweiser "Gurnatschspitze" und queren steile Grashänge in Richtung Waldejochalm (2155 m).

Nahe der aufgelassenen Hütte legen wir eine kleine Trinkrast in der Sonne ein und steigen dann den steilen aber gut markierten Bergpfad am Südgrat der Feldspitze empor, bis zu deren Gipfelbereich. Nach einem kurzen Abstecher zum kleinen Kreuz (2581 m) geht es über den Verbindungsgrat zum Gipfel der Gurnatschspitze (oder Gaisjochspitze) auf 2641 m. Der anstrengende Aufstieg wird mit einem wunderbaren 360° Panorama belohnt: Wilde Kreuzspitze, Hochfeiler, Weißzint und Möseler sowie die Drei Zinnen, Dürrenstein, Peitler-, Lang- und Plattkofel präsentieren sich.
Nach dem Gipfelschmaus wollen wir eigentlich über den Südgrat der Gurnatschspitze absteigen - aufgrund des Schnees sehen wir aber davon ab und kehren auf dem Aufstiegsweg zum Parkplatz zurück.

Höhenmeter: ca. 1100 m
Gehzeiten: Aufstieg 3 1/4 Stunde, Abstieg 2 1/2 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 037 Hochfeiler-Pfunderer Berge, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Maria, Helmuth, Christoph und Magdalena

Samstag, 7. November 2009

Nockspitze, 2719 m

Nachmittagsschneewanderung in den Schlandrauner Bergen

Christoph holt mich nach der Arbeit ab und wir fahren gemeinsam zum Vernager Stausee (1698 m) ins Schnalstal. Hier parken wir und wandern über den Staudamm zum weststeitigen Bergfuß. Dem Wegweiser "Nockspitz" folgend geht es auf dem schmalen Steig Nr. 17 mäßg steil hinauf durch den bereits schneebedeckten Lärchenwald bis zur Waldringer Alm (1933 m). Hier legen wir erstmals eine Trinkpause ein und blicken hinunter ins Schnalstal, dessen Berghänge heute leider von Hochnebelfeldern bedeckt sind.
Weiter führt uns der Weg an einem Brunnen vorbei empor zur Baumgrenze und über die freien Hänge der Waldringer Alpe hinauf zum Nordgrat der Nockspitze. Das Gehen ist mühsam - es liegen hier doch schon 30 bis 40 cm Neuschnee, der sich noch nicht verfestigen konnte. Nach einem letzten Anstieg über teils schneebedeckte Steine und Felsplatten stehen wir am Gipfel der Nockspitze auf 2719 m.
Die umliegenden Berge sind größtenteils verhangen - ansonsten hätte man eine prachtvolle Aussicht auf Similaun und Finailspitze, auf Saldur- und Kreuzspitze sowie auf die Gipfel des Untervinschgauer Nörderberges.

Nachdem es bereits dämmert, ziehen wir es vor wieder auf dem selben Weg ins Tal abzusteigen (bzw. "abzurutschen"), obwohl sich hier gleich zwei Möglichkeiten einer Rundwanderung anbieten würden.
Die eine führt über den Gipfel der Nockspitze auf dem Steig Nr. 17 hinunter ins Mastauntal und zur gleichnamigen Alm bis nach Unser Frau und von dort über den Weg Nr. 15 nach Vernagt zurück.
Die andere führt vom Fuße der Nockspitz (von unserem Aufstiegsweg her gesehen) über die Grubalm und den Steig Nr. 13 zurück nach Vernagt .

Höhenmeter: 1030 m
Gehzeiten: Aufstieg gut 3 Stunden, Abstieg 1 1/2 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 04 Schnalstal-Naturns, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Christoph und Magdalena

Montag, 2. November 2009

"Kleine Portlesspitze", 3002 m

Starker Schneefall und Nebel lassen uns kurz unterhalb des Hauptgipfels umkehren

Sonne und kalte Temperaturen erwarten uns, als Magdalena und ich im Matscher Tal nahe des Thanaihofes (1824 m) das Auto abstellen. Unser heutiges Ziel: die Portlesspitze, 3074 m.
Zügig wandern wir los. Dem Wegweiser folgend geht es über eine Wiese steil empor und auf gutem Wege weiter durch den Wald bis zum oberen Rand der Eisawiesen (2079 m). Nun führt uns die Markierung teils auf Steigspuren, teils weglos über steindurchsetztes Gras- und Zwergstrauchgelände immer gerade hinauf zu einer Hangverebnung.

Das Wetter hat mittlerweilen umgeschlagen und die Sonne ist hinter dichten Wolken verschwunden. Und nun finden wir auch keine Markierung mehr :| - wir packen also die Karte aus und studieren die Umgebung. Nach kurzer Fachsimpelei ;) beschließen wir uns weiterhin links zu halten und so queren wir das Tal und steigen weglos zu einem Hochkar auf. Hier bemerken wir zu weit links gelandet zu sein und unser Blick fällt auf einen Gipfel östlich von uns. Und nun hält auch noch der Wetterbericht das, was er versprochen hat und es beginnt zu schneien. Über Geröll, Trümmerwerk und Schneefelder gelangen wir empor zu einem Steinmann und stehen auf dem namenlosen Gipfel (3002 m) westlich der Portlesspitze. Für uns ist sie ab heute die "Kleine Portlesspitze" ;).
Der Schneefall ist heftiger geworden, der Nebel dichter und die rutschigen Steine lassen uns davon absehen über den Grat zum Hauptgipfel zu gehen. Somit kehren wir um und steigen weglos (und mitunter auch orientierungslos) wieder hinunter ins Tal.

Höhenmeter
: ca. 1200 m
Gehzeiten: Aufstieg 3 1/2 Stunden, Abstieg 3 Stunden
Wanderkarten: Tabacco Nr. 043 Vinschgauer Oberland, 1:25.000
Wanderkarten: Tabacco Nr. 044 Vinschgau-Sesvenna, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Magdalena und Magdalena

Sonntag, 1. November 2009

Schenner Waalweg

Gemütlicher Nachmittagsspaziergang zu Allerheiligen

Von Schenna geht es über den Fahrweg hinauf nach St. Georgen und anschließend weiter zum Einstieg des Schenner Waalweges am Ende der Straße. Größtenteils eben folgen wir dem gut beschilderten Steig durch den herbstlich gefärbten Wald und durch die Obstgüter bis zur Taser Talstation und dem Gasthof Pichler. Von hier führt uns der Weg Nr. 20 nach Schenna zurück.

Höhenmeter: ca. 350 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 011 Meran und Umgebung, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Seffi, Christoph und Magdalena

Samstag, 31. Oktober 2009

Schneeberg

Auf den Spuren meines Großvaters - Schöne Halbtageswanderung zum Erzbergwerk im Passeiertal

Wir starten im hintersten Passaiertal nahe der Schneebergbrücke (1670 m) und wandern über den Weg Nr. 31 mittelsteil zur Waldgrenze und weiter hinauf zum Schneebergsee (2140 m) und dem Gerätehaus mit der kleinen Bremsbahn, die Teil der ehemaligen Schneeberger Erz-Übertrage-Förderanlage ist. Über diese Anlage wurden die Silber-, Blei- und Zinkerze von den Gruben am Schneeberg bis zum Bahnhof in Sterzing transportiert. Neben der gut erhaltenen Anlage fasziniert uns auch der Ausblick auf die Pfelderer und Passeirer Berge.
Weiter geht es neben den Geleisen der Bahn steil bergan zur Schneeberghütte (2355m), die am Fuße der Schneeberger Weißen und der Gürtelspitze liegt. Hier genießen wir mutterseelen allein eine sonnige Rast und das historische Umfeld, in dem auch Jahrzehnte zuvor mein Großvater einige Zeit seines Lebens gearbeitet und gelebt hat.

Der Schneeberg, der im Jahre 1237 erstmals schriftlich erwähnt wird, ist das höchste Bergwerk Europas und verfügte über die längste Übertage-Förderanlage der Welt. Bis 1967 wurde Silber, Blei und Kupfer geschürft und in seiner Blütezeit waren dort bis zu 1000 Knappen gleichzeitig beschäftigt. Nicht nur die alljährlichen Lawinenabgängen und ein Brand, der die kleine Ortschaft St. Martin am Schneeberg im Jahre 1736 zerstörte, machten den Bergbauarbeitern zu schaffen auch die harte körperliche Arbeit, die Abgeschiedenheit von der Außenwelt und die räumliche Enge in den Unterkünften belasteten sie. So gehörte die lebensgefährliche Silikose (Staublunge - bei den Knappen auch "Bergsucht" genannt) zu den typischen "Schneeberger Erkrankungen". Sie konnte innerhalb weniger Jahre aus gesunden jungen Männern erstickende Sterbende machen. Besonders schlimm wurde diese Situation ab 1923, als mit Luftdruckhämmern trocken gebohrt wurde.

Den Rückweg wählen wir über den Steig Nr. 28, der uns zurück zum Schneebergsee und hinunter zum Eingang des tiefliegenden Karlstollen führt. Der Karlstollen ist der Erbstollen des Bergwerkes und er diente vorwiegend zur Ableitung des Wassers aus dem darüberliegenden Grubengebäude sowie zur Zuführung von Frischluft.
Anschließend geht es auf dem Anstiegsweg zum Auto zurück.

Tipp: Ein wirklich wunderschöner Höhenweg (Nr. 29) führt auch von der Timmelsbrücke über die Obere Gostalm zum Schneeberg und der Schneeberghütte.

Höhenmeter
: ca. 720 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 039 Passeiertal, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Seffi, Christoph und Magdalena

Sonntag, 18. Oktober 2009

Crespeina Höhenweg

Lohnende Höhenwegwanderung im frühwinterlichen Schneefall

Bei kalten -2,5 Grad starten wir von der Seilbahn Dantercepies in Wolkenstein in Gröden (1631 m) los und wandern auf dem Weg Nr. 14 durch das wunderschöne Langental bis wir zu einer Weggabelung kommen, an der rechts der Steig Nr. 16 in Richtung "Puez Hütte" abzweigt. Diesem folgen wir mittelsteil hinauf zur Waldgrenze und gelangen schließlich auf einen Almboden, wo wir in den Dolomiten Höhenweg (Nr. 2) einsteigen und unschwierig zur Puez Hütte (2475 m) wandern.
Ein leichter Schneefall hat eingesetzt und der kalte Wind lässt uns im Schutz der Hütte (die bereits geschlossen ist) eine wärmende Teepause einlegen. - Der Winter ist nun endgültig wieder in die Berge Südtirols eingezogen.

Nach einer kleinen Rast geht es über den Steig Nr. 2 weiter zum Ciampaijoch (2366 m) und über die Crespeina Hochfläche zum bereits zugefrorenen Crespeinasee (2374 m) mit Blick hinüber zu Puez Hütte und Puezspitze. Nach einem letzten kurzen Anstieg zum Cirjoch (2496 m) führt uns der Steig Nr. 12 schließlich durch das Chedul-Tal wieder hinunter ins Langental, über das wir nach Wolkenstein zurück gelangen.
Die gesamte Wanderung führt nicht nur durch eine topographisch wirklich faszinierende Landschaft - sondern lässt auch immer wieder schöne Blicke auf Langkofel, Schlern und auf die Berge des Sellastockes zu.

Höhenmeter: 1170 m
Länge: ca. 20 km
Gesamtgehzeit: gut 6 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 05, Gröden-Seiseralm, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Seffi, Martha, Walter, Anna, Christoph und Magdalena

Sonntag, 11. Oktober 2009

Lyfispitze, 3352 m

Lange aber wunderschöne Hochtour im Neuschnee

Und schon wieder zieht es uns ins Martelltal - für uns eine der schönsten Gegenden Südtirols, die uns heute in den buntesten Herbstfarben begrüßt. Zwischen gelben, organen und rötlichen Lärchen leuchten weiß die Gletscher und die vom Neuschnee bedeckten Berge. Ein wirklich herrlicher Empfang :)
Am Talschluss angekommen, parken wir unser Auto nahe der Enzianhütte (2051 m) und starten bei frischen 2,5 Grad los. Über den Marteller Höhenweg geht es an der Enzianalm (Nr. 8) vorbei bis zur Abzweigung "Peder-Stieralm" (2252 m), wo wir in den Weg Nr. 39 einsteigen und durch den Wald hinauf zur Almhütte wandern. Von hier führt uns der mehr oder weniger flache Steig Nr. 35 hinüber zur Lyfialm (2166 m) und die Markierung Nr. 10 mittelsteil hinauf zur Baumgrenze und weiter über die Grashänge des Lyfitals geradewegs empor zum Lyfiknott (2851 m). Diesen umwandern wir an seiner Westseite und gelangen auf den schönen schneebedeckten Boden der Schafalm. Der Blick hinüber zum Veneziakamm ist wunderschön.

Nun geht es über Steine und Geröll hinauf zu zwei kleinen Gletscherseen und in einem letzten sehr steilen Anstieg empor zum Gipfel der Lyfispitze auf 3352 m.
Hier erwarten uns ein unvergessliches Panorama über Südtirols Bergwelt - die nahen Gletscher der Ortlergruppe leuchten ebenso wie die Ötztaler Alpen und die Dolomiten in der Ferne - und ein wunderschöner Tiefblick auf Laas und den unteren Vinschgau.
Nach einer ausgiebigen Rast, treten wir den Rückweg an, der uns an der Ostseite des Lyfiknottes hinunter zur Lyfialm und auf dem Marteller Höhenweg zurück zur Enzianhütte führt.

Höhenmeter: ca. 1550 m
Gehzeiten: Aufstieg 4 Stunden, Abstieg 3 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Christoph und Magdalena

Samstag, 3. Oktober 2009

Sonnenuntergang am Peitlerkofel, 2874 m

"Es isch holt ollm wieder ondersch.."

Sie ist bereits Tradition für Christoph - die alljährliche Sonnenuntergangstour auf den Lüsner Hausberg.
Gemeinsam mit Helmuth und Domi starten wir um kurz nach 16.00 Uhr von Gunggan (Rodelbrücke) los und folgen dem Wegweiser "Peitlerkofel" (Nr. 1) mäßig steil hinauf zur Waldgrenze.
An der Weggabelung steigen wir in den viel begangenen Peitlerkofel Rundweg (Nr. 4) ein und folgen diesem bis zur Peitler Scharte (2363 m). Hier begrüßt uns ein kalter Wind und an einem geschützten Plätzchen legen wir eine Teepause ein.

Weiter geht es auf dem guten Steig Nr. 4b über die mittlerweile braun gefärbten Almenhänge des Peitlerkofels hinauf zum Einstieg des kurzen Klettersteiges und über diesen unschwierig empor zum Gipfel auf 2874 m.
Alleine genießen wir einen wunderbaren Sonnenuntergang und ein herrliches Gipfelpanorama, das von den nahen Dolomitenspitzen - Heiligkreuzkofel, Sass Rigais, Tullen, Schlern und Marmolada leuchten im schönsten Abendrot - bis hin zu den fernen Ortler-, Zillertaler- und Rieserfernerbergen sowie dem Großglockner reicht.
Auf dem Abstieg begleiten uns das helle Licht des Vollmondes und die weidenden Gämse an den begrasten Hängen des Peitlerkofels.

Höhenmeter: 1059 m
Gehzeiten: Aufstieg 2 Stunden, Abstieg 1 3/4 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 30 Brixen-Villnöss, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Domi, Helmuth, Christoph und Magdalena

Sonntag, 27. September 2009

Hinteres Schöneck, 3128 m

Schöne Rundtour in Sulden - über die Düsseldorferhütte auf die beiden Schöneckspitzen

Nachdem sich Lia von ihrer Operation wieder erholt hat, hält uns heute nichts zu Hause. Wir wählen aber - um nichts zu riskieren - eine nicht all zu lange Tour und fahren nach Sulden.
Von St. Gertraud wandern wir auf der orographisch rechten Seite über den Steig Nr. 5 gemütlich durch das Zaytal mittelsteil hinauf zur Düsseldorfer Hütte (2724 m). Hier gibt es erstmal Kaffee und Kuchen von einem freundlichen Hüttenwirt und einen wunderschönen Blick auf Ortler, Zebrú und Königsspitze. Auch die Sicht auf die nahe Vertainspitze, auf den Hohen Angelus und auf die Tschengelser Hochwand beeindrucken.
Anschließend geht es auf gut markiertem Steig (Nr. 25a) in westlicher Richtung weiter und über steile, grasdurchsetzten Felshänge, die stellenweise mit Halteseilen versehen sind, hinauf zum Gipfel des Hinteren Schönecks auf 3128 m.

Leider ist mittlerweilen Nebel aufgezogen, der nur kurze Blicke auf die umliegenden Berge zulässt. Trotzdem genießen wir die Gipfelrast mit getrockneten Früchten und belegtem Brot.
Den Abstieg wählen wir über das Vordere Schöneck, 2908 m und - den Chavalatschkamm mit dem Piz Chavalatsch vor Augen - geht es über begraste Almhänge hinunter zur Kälberalm. Von dort führt uns ein breiter Güterweg (Nr. 18) durch den Wald wieder nach St. Gertraud zurück.

Höhenmeter: 1284 m
Gehzeiten: Aufstieg 3 1/2 Stunden, Abstieg 2 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 08 Ortlergebiet-Cevedale, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Christoph und Magdalena

Samstag, 12. September 2009

Hochgrubachspitze, 2809 m

Über die Tiefrastenhütte und den Tiefrastensee auf einen zentral gelegenen Felsberg

Von Brixen fahren Manuela, Lia und ich nach Terenten und biegen an der Straßenbrücke beim Weiler Ast links ins Winnebachtal ab. Auf dem Parkplatz (1425 m) lassen wir unser Auto stehen und folgen dem Feldweg (Nr. 23), der uns talaufwärts an der Astner Bergalm (1641 m) vorbeiführt und in ein kleines Hochtal bringt. Dieses durchwandern wir teils mäßig - teils stärker ansteigend bis zur Tiefrastenhütte (2312 m) und zum gleichnamigen See. Weiter geht es über einen schmalen Steig mit der Markierung Nr. 24 in Richtung Passenjoch und anschließend links durch die steile und geröllige Südostflanke des Berges hinauf zu seinem Ostgrat und über diesem unschwierig zum Gipfel der Hochgrubachspitze auf 2809 m.

Der Blick vom sonst so aussichtsreichen Berg ist heute leider begrenzt. Die Zillertaler Riesen wie Hochfeiler und Weißzint verstecken sich im Nebel - nur die naheliegenden Gipfel wie Kemp- und Eidechsspitze zeigen sich.
Nach einer frischen Rast machen wir uns auf den Rückweg und kehren - nicht zuletzt auch um dem Platzregen zu entkommen - auf einen heißen Kaffee in der Tiefrastenhütte ein.

Höhenmeter: 1400 m
Gehzeiten: Aufstieg 3 Stunden, Abstieg 2 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 033 Pustertal-Bruneck, 1:25.000
Dabei waren: Lia, Manuela, Magdalena