Steile Aussichtswarte im Pfitschtal
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Grabspitze, 3058 m |
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Auf dem Westgrat über den Wolken |
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Aufstieg in goldenen Herbstfarben |
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Wolkendecke über Südtirol |
Unsere heutige Gipfeltour führt uns ins
Pfitschtal. Das Ziel ist die Grabspitze - ein frei stehender, unvergletscherter Dreitausender zwischen
Dolomiten und Alpenhauptkamm.
Wir wandern über die Hofwiesen (Schild: Grabspitze), überqueren rechts eine Brücke und folgen dem Forstweg in den Überwasser Wald hinein. Bald führt uns die Markierung 1a steil empor zur Baumgrenze, nach links zu einer Weggabelung und rechts über die Grashänge geradewegs in eine erdige Rinne. Mühevoll steigen wir weiter nach oben, gelangen in den Kessel zwischen Viedspitz und Rubenspitz und ziehen durch das steinige Gelände nach Südosten.
Es ist eine einsame Gegend - unwirtlich und schroff. Heute drückt sich der Nebel an die kargen Felswände, er stimmt die Landschaft geheimnisvoll und dunkel - beinahe mystisch.
Wir erreichen den Rand einer
großen Mulde, blicken auf unser Ziel und folgen rechts dem Steig über Schieferschutt empor zum scharfen
Westgrat (ca. 2800 m). Nun zeigt sich die
Wilde Kreuzspitze.
Teils auf dem Grat, teils unterhalb davon geht es recht abschüssig nach Osten zum Vorgipfel und die letzten Meter unschwierig empor zum Hauptgipfel der Grabspitze auf 3058 m.
Die Rast auf diesem - sonst aussichtsreichen Berg - ist heute kurz. Der Nebel lässt nur sporadische Blicke auf Hochferner und
Hochfeiler zu, auf
Olperer,
Wurmaul und Dolomiten. Im leichten Regen treten wir den Rückweg an. Er führt uns über den Grat zurück in die Mulde und über die steilen Hänge bergab zum Auto.
Höhenunterschied: 1600 m
Gesamtgehzeit: 5 bis 6 Stunden
Wanderkarte: Tabacco 037 Hochfeiler-Pfunderer Berge, 1:25.000
Anfahrt: Meran - Bozen - Brixen - Sterzing - Pfitschtal - Platz in Pfitsch
Kommentare
Tolle Tourenbilder - ich mag ja den Nebel - obwohl - hier hätte er jetzt für euch, zusammen mit der Feuchtigkeit, nicht sein müssen ...
Liebe Grüße - Monika
Alles Liebe Magdalena