Sonntag, 5. Oktober 2014

Grabspitze, 3058 m

Steile Aussichtswarte im Pfitschtal

Grabspitze, 3058 m
Auf dem Westgrat über den Wolken
Aufstieg in goldenen Herbstfarben
Wolkendecke über Südtirol

Unsere heutige Gipfeltour führt uns ins Pfitschtal. Das Ziel ist die Grabspitze - ein frei stehender, unvergletscherter Dreitausender zwischen Dolomiten und Alpenhauptkamm.
Wir wandern über die Hofwiesen (Schild: Grabspitze), überqueren rechts eine Brücke und folgen dem Forstweg in den Überwasser Wald hinein. Bald führt uns die Markierung 1a steil empor zur Baumgrenze, nach links zu einer Weggabelung und rechts über die Grashänge geradewegs in eine erdige Rinne. Mühevoll steigen wir weiter nach oben, gelangen in den Kessel zwischen Viedspitz und Rubenspitz und ziehen durch das steinige Gelände nach Südosten. 
Es ist eine einsame Gegend - unwirtlich und schroff. Heute drückt sich der Nebel an die kargen Felswände, er stimmt die Landschaft geheimnisvoll und dunkel - beinahe mystisch.
Wir erreichen den Rand einer großen Mulde, blicken auf unser Ziel und folgen rechts dem Steig über Schieferschutt empor zum scharfen Westgrat (ca. 2800 m). Nun zeigt sich die Wilde Kreuzspitze.
Teils auf dem Grat, teils unterhalb davon geht es recht abschüssig nach Osten zum Vorgipfel und  die letzten Meter unschwierig empor zum Hauptgipfel der Grabspitze auf 3058 m.
Die Rast auf diesem - sonst aussichtsreichen Berg - ist heute kurz. Der Nebel lässt nur sporadische Blicke auf Hochferner und Hochfeiler zu, auf Olperer, Wurmaul und Dolomiten. Im leichten Regen treten wir den Rückweg an. Er führt uns über den Grat zurück in die Mulde und über die steilen Hänge bergab zum Auto.

Höhenunterschied: 1600 m
Gesamtgehzeit: 5 bis 6 Stunden
Wanderkarte: Tabacco 037 Hochfeiler-Pfunderer Berge, 1:25.000 

Anfahrt: Meran - Bozen - Brixen - Sterzing - Pfitschtal - Platz in Pfitsch 
Von Sterzing geht es ins Pfitschtal bis nach Platz. Gegenüber vom Gasthaus Pfitscherhof zweigt rechts eine schmale Straße ab. Gleich am Beginn gibt es einzelne Abstellplätze unter Bäumen.

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Der Weiler Unterwasser am Ausgangspunkt
Steil geht es durch den Wald empor ...
... und über die Grashänge ...
... in eine erdige Rinne
Der Kessel zwischen Viedspitz und Rubenspitz
Blick auf das Ziel (links) und den Westgrat
Rechst steigen wir über das Schiefergelände empor
Teils auf dem Grat ...
... teils unterhalb davon geht es zum Vorgipfel
Blicke auf die Pfunderer Berge
Der Hochferner schiebt sich kurz aus der Nebeldecke
Kurz unterhalb des Gipfels

Kommentare:

Monika + Bente hat gesagt…

Einsam und steil, so habe ich das Tal auch in Erinnerung.
Tolle Tourenbilder - ich mag ja den Nebel - obwohl - hier hätte er jetzt für euch, zusammen mit der Feuchtigkeit, nicht sein müssen ...
Liebe Grüße - Monika

magdalena hat gesagt…

Danke Monika, für deinen lieben Kommentar. Ich hoffe "einsam und steil" sind für dich auch gute Erinnerungen. :)
Alles Liebe Magdalena

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