Schwebende Klöster, bizarre Felsformationen und bezaubernde Bergdörfer:
Eine schöne Rundwanderung in Meteora
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Das Kloster Agia Triada mit Blick auf Kalambaka und hin zum Pindosgebirge |
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Am Aussichtskreuz Mikri Agia |
Die faszinierende Gegend um Kalambaka und Kastraki in Nordgriechenland ist hochbegehrt. Auf über 400 Meter hohen Sandsteinfelsen in bizarren, spitzen Formationen thronen 24 mittelalterliche Klöster und Eremitagen, von denen sechs noch bewohnt sind. Einst waren sie nur über Strickleitern oder in den Fels gehauene Stufen erreichbar, heute führen abenteuerliche Steintreppen in das Innere der sakralen Bauwerke. Während viele Tagestouristen mit ihren Autos zu den einzelnen Klöstern pilgern, erkunden wir die Gegend lieber zu Fuß. Unser Ziel ist eine herrliche Rundwanderung durch das Felsenlabyrinth, ausgehend von Kastraki über schmale, oft unscheinbare Steige hin zu den kolossalen Monumenten in atemberaubender Höhe.
Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz unterhalb der Kirche in Kastraki. Wir spazieren durch einige Gassen hinauf zur Straße, überqueren sie und steigen - weglos - empor zu einem Hügel mit Antennen. Von hier führt uns rechts ein schmaler Pfad unterhalb des Pixari-Felsens zu einer aufgegebenen Klosteranlage und einer ehemaligen Einsiedlerunterkunft. Nun geht es kurz über einen Forstweg, dann links über einen breiten, schattigen Wanderweg hinauf zum ehemaligen Kloster Padovas, durch einen kleinen Zaundurchlass in ein schmales Tal zwischen den Felsen und steil hinunter nach Kalambaka. Kurz oberhalb der Ortschaft treffen wir auf einen sandigen Weg. Wir folgen den roten Punkten nach links (Osten), treffen noch vor der Kirche auf eine kleine Hütte und einem Schild "Mikri Agia Cross" und machen einen kleinen Abstecher zu einem Aussichtspunkt über der Stadt. Der schmale Pfad führt uns steil und über zwei leichte Kletterstellen geradewegs empor zum kleinen Kreuz mit herrlichem Blick über Kalambaka.
Bald steigen wir wieder zur Hütte ab, folgen dem ursprünglichen Weg hinter der Kirche weiter zum Ortsende und gelangen in einen mit Olivenbäumen gesäumten Wanderweg. Dieser bringt uns mal schattig, mal sonnenexponiert hinauf zum Kloster Agia Triada (570 m), das auf einer Felsnadel steht. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut, ist immer noch bewohnt und kann besichtigt werden. Nach einem Rundgang mit herrlichem Ausblick auf Meteora und hin zum Pindosgebirge, wandern wir über den gepflasterten Weg hinauf zur Straße, folgen ihr kurz nach Norden und zweigen bald links in einen unscheinbaren Steig ab. Dieser führt uns in eine Mulde und unterhalb eines Aussichtsfelsen, auf dem Busse halten, wieder bergab. Es geht um einen kleinen Felsspitz herum in den Wald, der immer wieder Blicke auf die Klöster Rousanou, Varlaam und Agios Nikolaos Anapavsas zulässt. Wir treffen noch einmal auf die Straße, halten uns gleich links und gelangen über ein Bachbett und einen Pfad wieder zurück nach Kastraki.
Anmerkungen: Die bewohnten Klöster können besichtigt werden (Eintrittspreis 2019: 2€/Person). Kleiderordnung und Ruhetag sind zu beachten.
Höhenunterschied: insg. 600 m
Länge: ca. 15 km
Gesamtgehzeit: 4 bis 5 Stunden
Ausgangspunkt: Kastraki
Einkehr: Cafés/Restaurants in Kastraki und Kalambaka
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Ausgangspunkt ist ein kleiner Parkplatz unterhalb der Kirche in Kastraki |
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Am Hügel mit den Antennen: Blick auf Kastraki |
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Unterhalb des Pixari-Felsens ... |
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... erreichen wir ein ehemaliges Kloster |
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Wie Vogelnester kleben die Holzkonstruktionen in den Felsen |
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Blick auf das gegenüberliegende Kloster Padovas |
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Wunderschöne Sandsteinformationen: über 700 Kletterrouten gibt es an den Meteorafelsen |
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Padovas-Kloster |
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In Stein gehauene Treppen |
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Ein kleiner Zaundurchschlupf führt uns in ein schmales, steiles Tal zwischen den Felsen |
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Über leichte Kletterpassagen, geneigtes Felsgelände und einen steilen Pfad gelangen wir nach Kalambaka |
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Oberhalb der Ortschaft folgen wir einem markierten Weg nach links |
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Steiler Abstecher zum Aussichtskreuz "Mikri Agia" |
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Oberhalb der Kirche geht es bis zum Ende der Stadt ... |
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... und über einen schönen Weg ... |
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... mit gepflasterten Passagen ... |
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... teils sonnenexponiert, teils schattig ... |
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... hinauf zum Kloster Agia Triada |
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Steintreppen und Rampen führen ins Innere des Klosters |
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Das Kloster Agia Triada war Drehort für einen James Bond Film |
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Die Blicke vom Klosterhof reichen weit über Kalambaka hinaus ... |
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... und tief ins Herz von Meteora |
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Wir führen unsere Wanderung fort |
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Abseits der Klöster sind wir alleine unterwegs |
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Blick auf die Klöster Agios Nikolaos Anapavsas, Rousanou und Varlaam |
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Unterwegs im schattigen Wald |
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Immer wieder kreuzen Landschildkröten unseren Weg |
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Die Klosteranlagen in Meteora stammen alle aus dem Mittelalter und gehören heute zum UNESCO-Kulturerbe |
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Wunderschöne, uralte Bäume |
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Bald haben wir Kastraki wieder erreicht |
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