Der König der korsischen Berge: Ein Logenplatz mit Meer.Blick
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Gipfelblick über die Muvrella auf Calvi |
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Monte Cinto, 2706 m |
Der Monte Cinto ist der höchste Berg Korsikas. Er liegt im nordwestlichen Hochgebirge - dem Cinto-Massiv, ist nur 23 km vom Meer entfernt und bietet bei klarer Sicht einen herrlichen Blick auf die Zitadelle von Calvi. Unser Aufstieg erfolgt über die steile Südseite, die aufgrund der sonnenexponierten Lage einen frühen Aufbruch notwendig macht. Der Abstieg über den Lac du Cinto kann die Bergtour zu einer abwechslungsreichen Runde ausdehnen.
Vom
Parkplatz nahe des
Campings "Monte Cinto" in
Lozzi (1075 m) wandern wir - teils über eine
ausgewaschene Schotterstraße, teils über Abkürzungen - hinauf zu den Grundmauern der verfallenen
Kapelle a Sa Lisei (1383 m) und weiter zur
Bergerie de Petra Pinzuta (L' Astradella, 1561 m), wo der breite Weg endet. Hier halten wir uns links, folgen einem Steig über einen
Höhenrücken (1682 m), überqueren den
Ercu-Bach und erreichen das
Refuge de l' Ercu (1650 m), eine kleine Selbstversorgerhütte am Fuße des Monte Cinto. Nun geht es nach Nordwesten (Steinmännchen, ab und zu kleines Holzschild), in
kleinen Serpentinen ein immer steiler werdendes, mit Büschen bewachsenes
Geröllfeld empor in
felsiges Gelände. Teils über
Blockwerk und
guten Fels (I+), teils über mühsame
Geröllpassagen gewinnen wir stetig an Höhe und erreichen schließlich den
breiten Gipfelaufbau. Wir queren kurz nach Westen, gelangen in die
Südflanke des Monte Cinto und folgen nun den roten Punkten (und Steinmännchen) über
Felsplatten hinauf zum höchsten Punkt Korsikas. Auf 2706 m genießen wir eine aussichtsreiche Rast, blicken über die herrliche Bergwelt der französischen Insel und hin zum nahen Meer. Es ist ein wunderbarer Ort!
Anschließend geht es über den Anstiegsweg zurück zum Parkplatz im Tal.
Anmerkung: Die Auffahrt über die Schotterstraße vom Parkplatz nahe des Campings "Monte Cinto" bis zur Bergerie de Pinzuta L' Astradella (1561 m) mit ehemaliger Hütte ist gesperrt.
Der Abstieg vom Gipfel über den Lac du Cinto lässt die Bergtour zu einer abwechslungsreichen Runde werden.
Höhenmeter: 1700 m (inkl. Gegenanstieg)
Gesamtgehzeit: 7 1/2 bis 8 1/2 Stunden
Wanderkarte: IGN Carte 4250 OT-R Corte-Monte Cinto, 1:25.000
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Aufbruch am frühen Morgen vom Parkplatz oberhalb von Lozzi |
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Es geht teils über einen Schotterweg ... |
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... teils über Abkürzungen ... |
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... einen Gingsterhang empor; Blick auf den Monte Cinto (Bildmitte) |
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Bald erreichen wir die Bergerie de Petra Pinzuta |
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Ein Höhenrücken trennt uns noch von der Ercu-Selbstrversorgerhütte |
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Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen weiden in den mageren Almhängen unterhalb des Monte Cinto |
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Das Hochtal um das Refuge de l' Ercu |
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Die Ercu-Selbstversorgerhütte bietet Platz für 16 Personen |
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Das kleine Sanitärhaus neben der Hütte |
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Der Steig führt uns nach Nordwesten |
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Fingerhut am Wegesrand |
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Immer steiler führt uns ein mit Steinmännchen markierter Steig empor |
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Tiefblick ins Tal und über den ersten Teil unseres Anstiegsweges |
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Bald erreichen wir felsiges Gelände |
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Einzelne einfache Kletterpassagen (I+) und etwas Blockwerk lockern die mühsamen Geröllpassagen etwas auf |
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Herrliche Blicke ins Monte Cinto Massiv |
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Unsere Tour führt uns über die Südseite auf den Monte Cinto |
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Der Gipfelhang des Monte Cinto; der Aufstieg führt von links nach rechts auf den höchsten Punkt |
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Am Vorgipfel mit Blick auf Capu Ciuntrone, Punta Sellola, Capu a u Verdatu und Capu Biancu |
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Tiefblick auf die rote Capu Borba |
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Blick auf die imposante Paglia Orba |
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Tiefblick ins Golotal mit Stausee, hinten der Monte Rotondo |
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Abstieg vom Monte Cinto ... |
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... zum Refuge de l' Ercu ... |
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... und über den Höhenrücken ... |
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... zurück nach Lozzi |
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