Langer aber wunderschöner Klettersteig zu einem aussichtsreichen Gipfel im Sarcatal
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Eisenklammen führen über die Felsplatten am Ernesto Che Guevara Klettersteig |
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Glockenblumen begleiten den Aufstieg |
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Wunderbare Blicke zum Toblinosee |
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Am Gipfelplateau des Monte Casale ist zur Zeit Vollblüte |
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Gut 1000 Meter führt ein Drahtseil nach oben |
Unsere heutige Klettersteigtour führt uns nach Pietramurata (254 m), einer kleinen Ortschaft im Sarcatal. Wir stellen das Auto an der Schottermühle ab und folgen dem Schild "Ferrata Che Guevara". Der Steig führt uns durch den Laubwald hinauf zum Einstieg des Klettersteiges. Imposant ragt die Felswald des Monte Casale über uns. Wir schlüpfen in Gurt und Helm und klettern eine erste Rinne aufwärts. Nun geht es steil und recht luftig am Drahtseil empor - teils im Plattengelände, teils in Felsquerungen erreichen wir ein ungesichertes Waldstück. Die Tiefblicke sind einmalig - sie reichen vom Toblinosee über den Lago di Cavedine bis hin zum Gardasee.
Wir folgen der Markierung zu einer Tafel, die den alten Einstieg der Via Ferrata kennzeichnet, und gelangen - wieder gesichert - über gestuftes Gelände und glatten Fels zu einer langen Querung. Von hier führen Eisenklammern senkrecht nach oben zum Gipfelbuch (1200 m) und zum Ausstieg des Ernesto Che Guevara Klettersteiges.
Wir folgen der Markierung zu einer Tafel, die den alten Einstieg der Via Ferrata kennzeichnet, und gelangen - wieder gesichert - über gestuftes Gelände und glatten Fels zu einer langen Querung. Von hier führen Eisenklammern senkrecht nach oben zum Gipfelbuch (1200 m) und zum Ausstieg des Ernesto Che Guevara Klettersteiges.
Nach einer kurzen Rast geht es über einen gerölligen Pfad und felsigen Passagen empor zum Gipfel des Monte Casale. Hier erwartet uns eine wahre Blütenpracht: unzählige Pfingstrosen, Bergastern und Butterblumen begleiten uns zum Eisenkreuz auf 1632 m. In der warmen Frühlingssonne genießen wir herrliche Blicke auf die Brenta- und Adamellogruppe.
Der Rückweg führt uns am Rifugio Don Zio (1610 m) vorbei, zuerst über einen breiten Weg (Nr. 408) abwärts und bald nach links zum Wegweiser Duson. Hier folgen wir der Markierung Nr. 426 (links, Ferrata del Rampin) steil und teilweise gesichert durch den Wald hinunter zu einer Eisenleiter und schließlich etwas flacher aber mühsam zurück nach Pietramurata.
Höhenunterschied: 1400 m
Gesamtgehzeit: 6 bis 7 Stunden
Ausrichtung: Ost
Schwierigkeit: B/C
Wanderkarte: Kompass Blatt 687, Monte Stivo - Monte Bondone
Achtung: Der Klettersteig ist zwar nur mäßig schwierig, aufgrund seiner Länge bedarf es aber einer guten Kondition. Vor allem im Mittelteil und während des Abstieges ist auf Steinschlag zu achten!
Tipp: Schön ist der Klettersteig vor allem in der Blütezeit (Mai/Juni). Im Sommer empfiehlt es sich aufgrund des langen Anstieges genügend Flüssigkeit mitzunehmen.
Ausrichtung: Ost
Schwierigkeit: B/C
Wanderkarte: Kompass Blatt 687, Monte Stivo - Monte Bondone
Achtung: Der Klettersteig ist zwar nur mäßig schwierig, aufgrund seiner Länge bedarf es aber einer guten Kondition. Vor allem im Mittelteil und während des Abstieges ist auf Steinschlag zu achten!
Tipp: Schön ist der Klettersteig vor allem in der Blütezeit (Mai/Juni). Im Sommer empfiehlt es sich aufgrund des langen Anstieges genügend Flüssigkeit mitzunehmen.
Anfahrt: Meran - Bozen - Trento Nord - Sarche - Pietramurata (Industriezone)
In Trento Nord verlassen wir die Brennerautobahn A22 und
fahren auf der Staatsstraße weiter ins Val del Sarca (Richtung Riva). Es geht durch die Ortschaft Sarche bis zum Schild Pietramurata, hier nehmen wir die erste Einfahrt rechts (nach Überquerung der Brücke über die Sarca) und gelangen in die Industriezone. Wir folgen der Beschilderung (Ferrata Che Guevara) und parken direkt an der Schottermühle.
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Luftig ist die letzte Passage vor dem Ausstieg |
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Blick zum Ziel: Der Monte Casale, 1632 m |
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Felsquerungen gibt es viele am Klettersteig |
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Der Abstieg führt steil durch den Wald |
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Wunderbarer Ausblick am Gipfel - hier Kreuz mit Gardasee |
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Das zarte Gelb der Sonnenröschen durchbricht den kargen Fels |
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Im Mittelteil durchqueren wir ein kurzes ungesichertes Waldstück |
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Tief unten: Die Schottermühle von Pietramurata, der Ausgangspunkt |
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Margerite im Fels |
Kommentare
Grüße
Hannes
ja, ich war wirklich sehr gespannt auf diesen klettersteig - hab ihn von vielen empfohlen bekommen.
wir sehn uns gleich bei dir, bin schon sehr gespannt auf deine bilder :)
liebe grüße
Alles Liebe
Michael
danke für deinen netten eintrag. :)
viele grüße nach vorarlberg