Kulturspaziergang im Reich der Hauptstadt


Weiter geht es zum Gasthaus Eberle und von dort über die Oswaldpromenade mit schönem Blick auf die Hauptstadt in Richtung St. Anton. Bei der Gedenktafel für Karl Ritter von Müller, einem Gönner der touristischen Entwicklung Bozens aus dem 19. Jh., nehmen wir rechterhand den Keschtnweg Nr. 2 und folgen diesem bis Schloss Runkelstein. Hier lassen wir es uns nicht nehmen einen Blick in die Bilderburg zu werfen bevor wir über St. Anton wieder in den Oswaldweg einsteigen und nach St. Magdalena zurückkehren.
Höhenmeter: ca. 300 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Dabei waren: Martha und Magdalena

Im Jahre 1385 kauften die Vintler, die damals zu den reichsten Bozner Kaufleuten gehörten, die Burg und ließen sie mit den heute noch erhaltenen Fresken ausschmücken (u.a. König Arthurs Tafelrunde, Tristan und Isolde).
Aufgrund von politischen Auseinandersetzungen fiel Schloss Runkelstein in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts in die Hände von Erzherzog Sigmund dem Münzreichen und ging schließlich an Kaiser Maximilian über.
1538 befand sich die Burg im Besitz der Grafen von Liechtenstein-Kastelkorn, welche sich vorerst für ihren Erhalt einsetzten. Als im Jahre 1627 der gesamte östliche Teil des Schlosses in Folge eines Blitzschlages ausbrannte, war Runkelstein dem Verfall preisgegeben und sank bis Ende des 18. Jh. mehr und mehr zu einer Ruine herab.
1883 erwarb Kaiser Franz Josef das Schloss und ließ es unter seiner Obhut restaurieren. Zehn Jahre später wurde es der Stadt Bozen geschenkt.
1538 befand sich die Burg im Besitz der Grafen von Liechtenstein-Kastelkorn, welche sich vorerst für ihren Erhalt einsetzten. Als im Jahre 1627 der gesamte östliche Teil des Schlosses in Folge eines Blitzschlages ausbrannte, war Runkelstein dem Verfall preisgegeben und sank bis Ende des 18. Jh. mehr und mehr zu einer Ruine herab.
1883 erwarb Kaiser Franz Josef das Schloss und ließ es unter seiner Obhut restaurieren. Zehn Jahre später wurde es der Stadt Bozen geschenkt.
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