Samstag, 29. November 2014

Cima Marmotta, 3305 m und Köllkuppe, 3330 m

Wunderbare Landschaft, aussichtsreiche Gipfel: Die erste Skitour der Saison

Ein neuer Holzherrgott auf einem Eisenski ziert die Cima Marmotta
Aufstieg mit Cevedale-Blick
Abfahrt über den Hohenferner im Traumpanorama
Zufallspitzen und Monte Cevedale
Wunderbare Skitour zum Saisonsauftakt

Unsere erste Skitour der Saison führt ins Martelltal. Das Ziel sind zwei beliebte, aussichtsreiche Gipfel über dem Hohenferner: die Köllkuppe und die Cima Marmotta.
An der Brücke im Talschluss geht es los. Mit wenigen Tourengehern steigen wir rechts durch den wolkenverhangenen Wald hinauf zur Zufallhütte (2265 m), halten uns links und spitzen eine enge Mulde empor zur alten Staumauer. Nun ziehen wir geradewegs durch den flachen Talboden, überqueren bald den Plimabach und folgen links dem Steilhang hinauf zur Marteller Hütte (2610 m). Mit jedem Schritt wird die zähe Nebeldecke dünner - und dann - durchbrechen wir sie, stehen über dem grauen Dunstschleier und blicken in die wärmende Sonne des Wintermorgens. Leise legen sich ihre Strahlen über die schneebedeckten Gipfel der Umgebung und verkünden einen wunderbaren Tag!
Im zauberhaften Spiel von Licht und Schatten ziehen wir kurz den Zufallspitzen entgegen, halten uns bald aber links und spitzen einen Hang empor in eine Ebene. Nun geht es nach Osten und wieder links durch eine steile Mulde (ca. 2800 m) hinauf zum Hohenferner (3000 m). Ein wunderbares Panorama empfängt uns! Vor uns winkt das heutige Ziel, hinter uns thronen Königsspitze, Ortler und Cevedale. Wir folgen dem Gletscher nach Süden, erreichen einen Felssporn und steigen rechts davon auf den felsigen Kamm. Wir halten uns links und erreichen das schöne Gipfelkreuz der Cima Marmotta, 3305 m. Seit etwas über einem Jahr ziert ein Holzchristus auf Eisenski diesen höchsten Punkt.
Nach einer kurzen Pause ziehen wir über den Grat weiter, steigen ab in eine Senke und erklimmen den nahen Gipfel der Köllkuppe auf 3330 m.
Hier verbringen wir eine angenehme Rast, blicken über die Veneziaspitzen hin zur Texelgruppe und weit in das Brentagebirge hinein.
Dann gleiten wir links über den steilen Hang auf den Hohenferner, halten uns rechts und wedeln unterhalb der Veneziaspitzen zur steilen Gletscherzunge (Achtung Spalten!!) und erreichen den Wasserfall. Rechts davon geht es hinunter zur alten Staumauer und wieder rechts durch den Wald zum ehemaligen Hotel Paradiso (2088 m) und zum Parkplatz.

Tipp: Weitere Bilder zur Skitour auf die Köllkuppe gibt es hier!

Anmerkung: Bei der Abfahrt über den Hohenferner zum Wasserfall ist unbedingt auf die Gletscherspalten zu achten!
Sowohl die Zufallhütte, als auch die Marteller Hütte sind in der Wintersaison zeitweise bewirtschaftet. Die genauen Öffnungszeiten sind auf den Homepages der beiden Schutzhütten nachzulesen.

Höhenunterschied: 1300 m
Gehzeit: Aufstieg 3 bis 4 Stunden
Hangrichtung: Nord/Nordost
Wanderkarte: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Naturns - Latsch - Goldrain - Martelltal
Von Goldrain geht es bis zum Talschluss ins hinterste Martelltal. Nahe der Enzianhütte gibt es genügend Parkplätze.

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Zufallhütte, 2265 m
Unterhalb der Marteller Hütte durchbrechen wir die Nebeldecke
Blick talauswärts und zur Laaserspitze
Die Martellerhütte im Schatten, dahinter die Ötztaler Alpen
Von der Martellerhütte geht es links einen Hang empor ...
... in eine Ebene und durch eine Mulde (Bildmitte) auf den Hohenferner 
Föhnhaube über den höchsten Bergen Südtirols
Aufstieg über den Hohenferner
Kurz unter dem Kamm
Über den Grat erreichen wir die Cima Marmotta
Blick auf die Cima Marmotta von der Köllkuppe aus
Herrliches Gipfelpanorama
Über den Grat erreichen wir die Köllkuppe ...
... mit ihrem einfachen Holzkreuz
Blick auf die Südliche Ortlergruppe hin zur Brenta
Königsspitze, Zebru und Ortler
Abfahrt im Pulver ...
... und vor einer wunderschönen Kulisse

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