Samstag, 18. Oktober 2014

Hinterer Seelenkogel, 3489 m

Der steile Seelenkogel - ein schönes Ziel für konditionsstarke Bergsteiger

Hinterer Seelenkogel, 3489 m
Am Ostgrat mit Tiefblick auf den Planferner
Hoher First und Liebener Spitz
Aufstieg über die herbstlichen Berghänge
Luftige Passage am Ostgrat
Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens

Ein schon lange geplanter Berg ist heute Programm  - der Hintere Seelenkogel über der Zwickauer Hütte.
Der Himmel ist wolkenlos, als wir in Pfelders im Passeiertal (1628 m) starten. Wir folgen der Markierung Nr. 6A (Beschilderung: Zwickauer Hütte) nach Norden, überqueren den Pfelderer Bach und wandern die steilen Grashänge empor. Bald führt uns der Steig nach links und mit herrlichem Blick auf Lodner, Hohe Weiße und Hohe Wilde durch Erlengebüsch hinauf zur kleinen, im Sommer bewirtschafteten Schneidalm (2159 m). Nun geht es nach Westen, bergan zu einer aussichtsreichen Hochfläche (2371 m) mit Weggabelung und geradewegs die felsdurchsetzten Hänge und Geröllfelder empor zur schönen Zwickauer Hütte (2979 m). Zu dieser Jahreszeit ist die Schutzhütte bereits geschlossen. Trotzdem legen wir an ihren windgeschützten Mauern eine kurze Pause ein, genießen die Ruhe des Herbsttages und blicken auf unser Ziel und den schon schneebedeckten Gipfelgrat.
Bald folgen wir der Markierung zum felsigen Gipfelaufbau, erklimmen eine seilgesicherte Passage und steigen über Blöcke und Platten auf den Ostgrat. In leichter Kletterei und über ein kurzes Firnfeld erreichen wir schließlich den höchsten Punkt des Hinteren Seelenkogels auf 3489 m.
Alleine verbringen wir eine aussichtsreiche Rast, genießen den Tiefblick auf den Seelenferner und auf Pfelders, die Sicht auf das nahe Rotegg und auf die Berge der Texelgruppe, auf die Ötztaler und Stubaier Gipfel und hin zu den Dolomiten und den Zillertaler Alpen. Es ist ein wunderschönes Plätzchen!
Ausgeruht und entspannt treten wir den Rückweg an. Er führt uns über den Ostgrat zurück zur Zwickauer Hütte und über den Steig Nr. 6A bergab nach Pfelders

Höhenunterschied: 1900 m
Gesamtgehzeit: 7 bis 8 Stunden
Wanderkarte: Tabacco 039 Passeiertal, 1:25.000 

Anfahrt: Meran - Riffian - St. Leonhard i. Passeier - Moos - Platt - Pfelders 
Von Moos i. Passeier fahren wir über die Bergstraße nach Pfelders und parken auf dem großen Parkplatz vor dem Dorf.

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Blick auf den Weiler Lazins, auf Sefiarspitze und Erenspitze
Einsamer Aufstieg im Herbst, links der kleine Ort Pfelders
Durch Erlengebüsch geht es empor
Lodner, Hohe Weiße und Hohe Wilde
Aufstieg über die Grashänge ...
... zur kleinen Schneidalm (2159 m) ...
Im felsigen Gelände unter der Zwickauer Hütte, Blick auf die Seewer Spitz
Blick auf die Stubaier Alpen
Über Geröllfelder erreichen wir die Zwickauer Hütte (links)
In den Herbstmonaten ist die Schutzhütte geschlossen
Felsiger Aufstieg zum Ostgrat
Tiefblick auf Pfelders ...
... und hin zur Texelgruppe
Der Seelenkogel ist im Herbst wenig besucht
Gipfelrast mit Blick auf Palon de la Mare, Cevedale, Königsspitze, Zebru und Ortler
Heute ist der Ostgrat angezuckert
Wunderbares Panorama!

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