Dienstag, 16. Juli 2013

Piz Duleda, 2909 m und Col dala Pieres, 2747 m

Bizarre Dolomitentürme, ein herrliches Gipfelkreuz und der höchste Berg der Puezgruppe

Piz Duleda, der höchste Gipfel der Puezgruppe
Blick zu Seekofel und Heiligkreuzkofelmassiv
Am Col dala Pieres, 2747 m
Es blüht in den Dolomitenwiesen
Gipfelanstieg zum Piz Duleda

Am Parkplatz der Col Raiser Talstation in St. Christina/Gröden beginnt unsere heutige Dolomitentour. Sie führt auf zwei markante Gipfel im Herzen der Puezgruppe, dem Piz Duleda und dem Col dala Pieres.
Bei angenehmen Temperaturen folgen Magdalena und ich der Markierung Nr. 1 - zuerst auf geteerter Straße, dann auf einem Forstweg - hinauf zur Regensburger Hütte (2037 m) unterhalb der Geislerspitzen. Hier ist bereits in den frühen Morgenstunden reger Betrieb. Wir halten uns also nur kurz auf und wandern bald über den Steig Nr. 2 (Dolomiten Höhenweg) durch die letzten grünen Almflächen empor ins karge Reich der Dolomiten. Rhätischer Mohn, Täschelkraut und Steinbrech sind fortan die wenigen Begleiter am Wegesrand.
Es geht - zuerst nahezu eben, dann immer steiler - hinauf in die Sieles-Scharte (Furcela Forces de Sieles, 2505 m), hier links und über wenige seilgesicherte Passagen auf einen Gratrücken. Nun führt uns der Steig bergan zur Nives-Scharte (Furcela Nivea, 2740 m) und über den breiten Gipfelaufbau zum kleinen Kreuz des Piz Duldea (2909 m). Hier am höchsten Gipfel der Puezgruppe genießen wir eine ausgiebige Rast mit wunderbaren Blicken zur nahen Puezspitze, zu Peitlerkofel, Zehnerspitze, Pragser Seekofel, Marmolada und Sellastock mit Pisciaduspitze.
Anschließend entscheiden wir den Rückweg über den Col dala Pieres zu unternehmen. Wir wandern also auf dem Anstiegsweg zurück zur Sieles-Scharte und nehmen hier den teilweise seilgesicherten Steig (Nr. 17) hinauf zum aussichtsreichen Hochplateau des Col dala Pieres. Am wunderschönen Holzkreuz auf 2747 m hat man herrliche Blicke auf den Sellastock und auf den Langkofel.
Nach einer kurzen Pause führt uns der schmale Weg hinunter in den Kessel des Mont de Stevia und unterhalb des Bergrückens entlang zur Piza-Scharte (Furcela dla Piza, 2489 m). Von hier geht es über Geröll und Holztreppen steil bergab (Nr. 17b) bis knapp unter die Regensburger Hütte und über den Feldweg Nr. 1 zurück zum Parkplatz am Col Raiser.

Höhenunterschied: insg. 1700 m; 1400 (nur Piz Duleda)
Länge: insg. 19,5 km 
Gesamtgehzeit: 7 bis 8 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 05 Gröden-Seiseralm, 1:25.000 

Anfahrt: Meran - Bozen - Klausen - St. Ulrich - St. Christina - Col Raiser Talstation 
Von Klausen geht es ins Grödnertal bis nach St. Christina, im Dorf folgt man der Beschilderung "Col Raiser". An der Talstation der Col Raiser Seilbahn gibt es Parkplätze (gebührenpflichtig).


Die Regensburger Hütte, 2037 m
Aufstieg zur Sieles-Scharte (Bildmitte)
Teilweise seilgesichert geht es zur Nives-Scharte empor
Blick auf die Furcheta und den Wasserkofel
Aufstieg mit Blick zur Puezspitze
Von der Nives-Scharte geht zum Gipfel des Piz Duleda (Bildmitte)
Wunderschöne Landschaft: Die Puezgruppe
Blick auf den Sellastock mit Piz Boe und Pisciaduspitze
Die Silberwurz blüht
Abstieg zur Sieles-Scharte mit Geislerblick
Der Aufstieg zum Piz Duleda (Bildmitte, hinten) führt von der Sieles-Scharte über den Bergrücken (Bildmitte) empor 
Über den Steig Nr. 17 erreichen wir das Gipfelplateau des Col dala Pieres
Ein präparierter Weg führt von der Piza-Scharte zur Regensburger Hütte
Abstieg vom Col dala Pieres über die Piza-Scharte

Kommentare:

Bente hat gesagt…

Eine tolle Tour - ganz nach meinem Geschmack - und Bente würde auch Spaß haben.
Wie immer gute Infos und klasse Bilder - dankeschön.

Liebe Grüße - Monika mit dem Bente-Tier

magdalena hat gesagt…

Bente hätte Spaß - und du mit Sicherheit auch :)

Viele Grüße euch,
bis bald - freu mich

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