Samstag, 13. August 2016

Hochalt, 3285 m und Upikopf, 3175 m

Einsame Gipfelüberschreitung hoch über Matsch

Hochalt, 3285 m
Blick vom Nordwestgrat auf die Remsspitze 
Der Nordwestgrat zum Hochalt (Bildmitte)
Blick auf Hoher Angelus, Vertainspitze und Königsspitze
Gipfelblick auf Gletschersee, Upikopf, Portlesspitze und Pleresspitze

Unsere heutige Bergtour führt uns ins Matschertal/Vinschgau. Das Ziel ist der Hochalt, ein steiler, felsiger Berg im Upital mit anschließender Überschreitung zum Upikopf. 
Von den Glieshöfen (1824 m) wandern wir über den Forstweg Nr. 9 durch den Wald hinauf zur Upialm (2225 m), gelangen über die mittelsteilen Hänge empor zum schönen Upisee (2552 m) und folgen den - nun spärlichen - Markierungen nach Nordosten ins Hochtal zwischen Upikopf und Hochalt. Von hier geht es weglos in den Talschluss, rechts - den besten Weg suchend - über die steilen Moränenhänge der Kortschpleisen in eine Verflachung, bald wieder geradewegs über Steine und Felsen empor zum Fuße einer kurzen Rinne (Achtung Steinschlag!) und über diese hinauf zum Nordwestgrat.  Nun steigen wir - teils auf dem Grat, teils unterhalb davon - über das brüchige Gelände hinauf zum Vorgipfel (3265 m), treffen auf die Markierung, die vom Schlandrauntal heraufführt und folgen ihr schließlich zum Gipfelkreuz des Hochalt (3285 m).
Einsam genießen wir eine aussichtsreiche Rast, lassen den Blick über die höchsten Berge Südtirols schwenken und tanken Kraft in der wärmenden Augustsonne. Dann kehren wir über den Grat zurück und folgen ihm in leichter Kletterei weiter nach Nordwesten, erreichen das Pleisenjöchl (3111 m) und steigen empor zum Upikopf (3175 m), unserem zweiten Gipfel. Nach einer Pause geht es weglos bergab ins Ramudeltal, über lose Steine und Geröll mühsam hinunter auf einen sporadisch markierten Weg und schließlich durch den Wald zurück zum Forstweg Nr. 9. Über diesen erreichen wir wieder die Glieshöfe und unser Auto am Parkplatz.

Anmerkung: Der Abstieg durch das Ramudeltal ist nicht empfehlenswert! Anfangs geht es weglos, steil und sehr steinig hinunter auf einen - nur wenig, bis gar nicht - markierten Pfad. Besser man kehrt über das Upital zum Parkplatz an den Glieshöfen zurück.

Höhenunterschied: ca. 1500 m
Gesamtgehzeit:  6 bis 7 Stunden
Wanderkarte: Tabacco 043 Vinschgauer Oberland, 1:25.000 

Anfahrt: Meran - Naturns - Schlanders - Schluderns - Matschertal - Glieshof
Bei Tartsch bei Mals geht es rechts ins Matschertal. Im Talschluss befinden sich die Glieshöfe mit einem großen Parkplatz.

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Upialam (2225 m) am Morgen
Durch das Upital ...
... geht es zum schönen Upisee am Fuße der Allitzspitze
Vom See geht es nach Nordosten ...
...  und weglos in den Talschluss
Bald steigen wir rechts über die steilen Moränenhänge ...
... und über Felsen empor
Ortlergruppe mit Ortler
Am Einstieg der kurzen Rinne, die auf den Nordwestgrat führt
Blick über das Taschljöchl auf Similaun, Hohe Wilde und Hohe Weiße
Vom Vorgipfel geht es über den Grat zum Gipfel des Hochalt (Bildmitte)
Abstieg vom Hochalt
Gratüberschreitung vom Hochalt zum Upikopf (Bildmitte)
Die Matscher Berge
Upikopf (3175 m) mit Weißkugelblick
Abstieg durch das steinige Ramudeltal

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