Mittwoch, 18. Februar 2015

Piz Rasass (Rasass Spitze), 2941 m

Herrlicher Skiberg mit erstklassigem Panorama und tollen Firnabfahrten im Frühjahr

Piz Rasass (auch Rasass Spitze) mit Blick zu den Ötztaler Alpen
Gipfelgrat mit Felskopf und Blick auf die Ortlergruppe
Sesvennahütte, darüber der Föllakopf
Aufstieg über die Südhänge mit Blick über die Lischanagruppe
Die alte Pforzheimer Hütte, 2256 m

Schlinig, 1738 m. Bei wolkenlosem Himmel schultern wir die Skier und tragen sie vom Parkplatz quer durch das Dorf zum Beginn der Langlaufloipe. Unser heutiges Ziel ist der Piz Rasass ein aussichtsreicher Berg, den wir vom Sommer kennen und der schon länger auf unserer Tourenliste steht.
Wir folgen der Langlaufloipe nahezu eben talein, ziehen an der Schliniger Alm (1868 m) und der Materialseilbahn vorbei und halten uns - noch bevor wir den Felsriegel der Schwarzen Wand erreichen - rechts. Wir spitzen den Hang empor und queren oberhalb der Wand nach Nordwesten. Angebrachte Stangen und ein Seil helfen hier über die abschüssige und oft eisige Passage hinweg. Nun geht es über das flache Gelände zur bewirtschafteten Sesvennahütte (2258 m), an der alten Pforzheimer Hütte (2256 m) vorbei und gleich dahinter rechts die - anfangs steilen - Südhänge bergan. Mal in Spitzkehren, mal das gestufte Gelände querend erreichen wir eine Ebene und haben das erste Mal unser Ziel vor Augen. Wir spuren nach rechts auf den Kamm, gelangen über diesen zum Vorgipfel (2927 m) und folgen dem Südostgrat mit kleinem Felskopf - teils mit, teils ohne Skier - auf die Rassas Spitze (auch Piz Rasass, 2941 m). 
Am Holzkreuz genießen wir eine aussichtsreiche Rast, blicken auf die Ötztaler Alpen mit Wildspitze, Weißkugel und Weißseespitze, auf die Ortlergruppe mit Ortler, Königsspitze und Cevedale und auf die nahen Sesvennaberge mit Piz Sesvenna und Muntpitschen. Sogar die Dolomiten sehen wir. 
Vollgetankt mit Sonne und Energie treten wir den Rückweg an und gleiten über die Firnhänge ins Tal.

Tipp: Die Rasass Spitze im Sommer

Höhenunterschied:  1250 m
Aufstiegszeit: 3 1/2 bis 4 Stunden
Hangrichtung: West
Wanderkarte: Tabacco Nr. 44 Vinschgau/Sesvenna, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Schlanders - Mals - Burgeis - Schlinig
An der Dorfeinfahrt von Schlinig befindet sich ein großer Parkplatz.

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Ausgangspunkt ist das kleine Dorf Schlinig, 1738 m
Über die Langlaufloipe geht es zur Schliniger Alm, Blick auf den Felsriegel der Schwarzen Wand; Aufstieg über die rechte Seite
An der Materialseilbahn vorbei ...
... empor in das Gebiet der Sesvennahütte
Nahezu eben talein ...
... zur bewirtschafteten Sesvennahütte, 2258 m
Aufstieg über die Südhänge (rechts) hinter der Schutzhütte
Tiefblick auf die Pforzheimer Hütte und hin zu Ortler und Föllakopf
Mal in Spitzkehren, mal in einer Hangquerung erreichen wir ...
... eine Ebene mit Blick auf das Ziel (Bildmitte)
Cevedale, Königsspitze und Ortler
Über den Gipfelgrat müssen die Skier teilweise getragen werden
Muntpitschen, Piz Sesvenna, Fernerkopf und Föllakopf
Herrlich!
Abfahrt über die teilweise aufgefirnten Hänge

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