Der Südwestgrat: In leichter Kletterei zum Großen Ifinger
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Fels unter den Händen - in leichter Kletterei zum ... |
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... aussichtsreichen Gipfel des Großen Ifinger (2581 m) |
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Der Weg ist teilweise mit Stahlseilen abgesichert - wie am Einstieg in den Südwestgrat |
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Am Beginn der Luther-Rinne |
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Herrlicher Dolomitenblick |
Gegen die Mittagszeit geht es etwas unterhalb des Taser (1450 m) los. Unser Ziel ist der Große Ifinger - ein Berg, dessen Besteigung wir nur von Falzeben aus kennen. Dieses Mal soll uns der Weg über den luftigen Südwestgrat auf den Gipfel führen.
Wir folgen dem Waldweg Nr. 18a mäßig steil bergan zur bewirtschafteten Ifingerhütte (1810 m), wandern die Almweide empor zur Leiter Alm und drehen dann nach rechts ab. Mit Blick auf die Lauwand führt uns der Steig (Nr. 18, Beschilderung: Falzeben) in den schütteren Fichtenwald und Schritt für Schritt entfernen wir uns mehr vom Trubel der zahlreichen Almbesucher. Es geht - an einer kleinen Kapelle vorbei - hinauf in den Kessel unterhalb der Ifinger Scharte. Hier teilt sich der Weg. Am Schild "Ifinger SW-Grat" legen wir eine kleine Trinkpause ein, blicken auf die Passeirer Berge hinter uns und folgen dann den mit roten Punkten markierten Steinen bergan. Schon bald ziehen die Steigspuren nach rechts und wir erreichen die kleine Scharte an den markanten Felszacken - und mit ihr - den Einstieg in den Südwestgrat. Nun geht es in leichter Kletterei empor. Wir überwinden schöne Platten, grasdurchsetzte Felshänge, große Steinblöcke und gewinnen rasch an Höhe. Bald schwenkt der Weg nach links, wir queren unterhalb des Kleinen Ifinger nach Norden und erreichen die Luther-Rinne (Steinschlag!). Diese führt uns anfangs steil, dann teilweise gesichert wieder auf den Grat und in einer letzten Kletterei gelangen wir zum Gipfel des Großen Ifinger auf 2581 m. Zufrieden setzten wir uns ans aussichtsreiche Holzkreuz und genießen das wunderbare Panorama der Texelgruppe, der Ortlergruppe und der Dolomiten.
Bald treten wir den Rückweg an. Er führt uns auf dem Normalweg über den kurzen Klettersteig hinunter zur Scharte am Kleinen Ifinger, weiter bergab zur Kuhleiten-Hütte (2362 m) und links über die Oswaldscharte (2323 m, Markierung Nr. 19) auf den Rossboden. Von hier folgen wir dem Steig hinunter zur bewirtschafteten Streitweider Alm (1560 m) und kehren über den Taser Höhenweg (Nr. 40) durch die Tschifnoner Wälder zum Taser zurück.
Anmerkung: Der Südwestgrat ist nur teilweise mit Stahlseil und Ketten abgesichert. Es sind IIer Kletterstellen zu bewältigen, bei Eis oder Schnee empfehlen sich vor allem in der Luther-Rinne Steigeisen.
Wir folgen dem Waldweg Nr. 18a mäßig steil bergan zur bewirtschafteten Ifingerhütte (1810 m), wandern die Almweide empor zur Leiter Alm und drehen dann nach rechts ab. Mit Blick auf die Lauwand führt uns der Steig (Nr. 18, Beschilderung: Falzeben) in den schütteren Fichtenwald und Schritt für Schritt entfernen wir uns mehr vom Trubel der zahlreichen Almbesucher. Es geht - an einer kleinen Kapelle vorbei - hinauf in den Kessel unterhalb der Ifinger Scharte. Hier teilt sich der Weg. Am Schild "Ifinger SW-Grat" legen wir eine kleine Trinkpause ein, blicken auf die Passeirer Berge hinter uns und folgen dann den mit roten Punkten markierten Steinen bergan. Schon bald ziehen die Steigspuren nach rechts und wir erreichen die kleine Scharte an den markanten Felszacken - und mit ihr - den Einstieg in den Südwestgrat. Nun geht es in leichter Kletterei empor. Wir überwinden schöne Platten, grasdurchsetzte Felshänge, große Steinblöcke und gewinnen rasch an Höhe. Bald schwenkt der Weg nach links, wir queren unterhalb des Kleinen Ifinger nach Norden und erreichen die Luther-Rinne (Steinschlag!). Diese führt uns anfangs steil, dann teilweise gesichert wieder auf den Grat und in einer letzten Kletterei gelangen wir zum Gipfel des Großen Ifinger auf 2581 m. Zufrieden setzten wir uns ans aussichtsreiche Holzkreuz und genießen das wunderbare Panorama der Texelgruppe, der Ortlergruppe und der Dolomiten.
Bald treten wir den Rückweg an. Er führt uns auf dem Normalweg über den kurzen Klettersteig hinunter zur Scharte am Kleinen Ifinger, weiter bergab zur Kuhleiten-Hütte (2362 m) und links über die Oswaldscharte (2323 m, Markierung Nr. 19) auf den Rossboden. Von hier folgen wir dem Steig hinunter zur bewirtschafteten Streitweider Alm (1560 m) und kehren über den Taser Höhenweg (Nr. 40) durch die Tschifnoner Wälder zum Taser zurück.
Anmerkung: Der Südwestgrat ist nur teilweise mit Stahlseil und Ketten abgesichert. Es sind IIer Kletterstellen zu bewältigen, bei Eis oder Schnee empfehlen sich vor allem in der Luther-Rinne Steigeisen.
Höhenunterschied: 1100
Gesamtgehzeit: 4 bis 5 Stunden
Wanderkarten: Tabacco Nr. 011 Meran und Umgebung, 1:25.000
Anfahrt: Meran - Schenna - Familienalm Taser
Von Meran geht es nach Schenna. In der Ortschaft führt rechts eine Bergstraße empor zur Talstation der Taser-Seilbahn (Beschilderung) und weiter hinauf bis kurz unterhalb der Familienalm Taser. Hier gibt es wenige Parkmöglichkeiten. Man kann auch mit der Seilbahn von Schenna hinauf schweben.
Anfahrt: Meran - Schenna - Familienalm Taser
Von Meran geht es nach Schenna. In der Ortschaft führt rechts eine Bergstraße empor zur Talstation der Taser-Seilbahn (Beschilderung) und weiter hinauf bis kurz unterhalb der Familienalm Taser. Hier gibt es wenige Parkmöglichkeiten. Man kann auch mit der Seilbahn von Schenna hinauf schweben.
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Aufstieg vom Taser durch den Wald ... |
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... zur bewirtschafteten Ifingerhütte (1810 m) |
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Das Ziel im Blick |
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Rote Punkte weisen uns den Weg vom Kessel zum Einstieg in den Südwestgrat (rechts) |
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Die markanten Felszacken am Einstieg, Blick zur Mutspitze |
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Herrliche Blicke auf den Meraner Talkessel ... |
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... und über Falzeben zum Tschögglberg |
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In einer Querung unterhalb des Kleinen Ifinger ... |
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... erreichen wir die Luther-Rinne |
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Blicke auf die Texelgruppe |
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Der Schlussanstieg ist noch einmal abgesichert |
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Am Ausstieg des Südwestgrates |
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Gipfelblick über Meran, den Vinschgau und das Ultental |
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Abstieg über den Normalweg ... |
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... und mit Blick auf Hirzer (links) und Verdinser Plattenspitzen ... |
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... hinunter nach Kuhleiten |
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Der Rossboden am Abstiegsweg |
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Die Streitweider Alm ist bewirtschaftet |
Kommentare
VG, Christiane
Momentan schneit es bis auf 1500 m - hoffen wir auf einen goldenen Herbst :) - den wünsch ich auch euch!
Habt einen schönen Abend