Donnerstag, 14. Juli 2011

Suldenspitze, 3376 m

Schöner Gletschergipfel im Bann der Königsspitze

Die Suldenspitze, ein umkämpfter Berg im Ersten Weltkrieg
Gletscher-Petersbart, ein Pionier im Moränengelände
Blick zum Cevedale
Drahtverhaue und Schützengräben, im Hintergrund die Königsspitze

Um 4.30 Uhr klingelt der Wecker. Der Blick aus dem Fenster zeigt wolkenlosen Himmel, vom gestrigen Regen zeugen nur noch die Tropfen, die an den Grasbüscheln haften.. 
In der Morgendämmerung geht es los. Wir steigen über den Weg Nr. 103 von der Marteller Hütte ab, überqueren den Plima Bach und folgen der Markierung Nr. 150 taleinwärts. Die Landschaft ist abwechlungsreich - ihr Erscheinungsbild vom Gletscher geprägt: Moränen, geschliffene Felsen, vom Eis geformte Täler, Schutt und Geröll. 
Der Weg führt uns über blühende Almwiesen und steiniges Gelände hinauf zum Langerferner und ein Stück über den Gletscher in Richtung Casati Hütte. Mittlerweile ist Nebel aufgezogen und zügig steigen wir in die Scharte südlich des Eisseepasses (3194) empor und gelangen auf den Sulden Ferner. Nun geht es in westliche Richtung weiter zur Janinger Scharte (3323 m) und über den Grat hinauf zur Suldenspitze (3376 m).
Königsspitze und Cevedale sind zum Greifen nahe, für einige Minuten ragen sie aus dem Wolkenmeer. 
Nach einer kurzen Pause steigen wir über den Südhang der Suldenspitze ab und erreichen die Casati Hütte (3254 m), unser Quartier für die nächste Nacht.

Gletscherausrüstung ist notwendig!

Höhenunterschied:  1050 m (vom Parkplatz 1330 m)
Gehzeiten: Aufstieg 3 1/2 bis 4 Stunden, Abstieg zur Casati Hütte 1/2 Stunde
Wanderkarten: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000
 Wanderkarte: Tabacco Nr. 08 Ortlergebiet, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Naturns - Latsch - Goldrain - Martelltal
Von Goldrain geht es bis zum Talschluss ins hinterste Martelltal. Nahe der Enzianhütte gibt es genügend Parkplätze (gebührenpflichtig!).

Der Weg führt an kleinen Gletscherseen vorbei
Blick zur Suldenspitze
Die Schaubachhütte im Nebel
Der Cevedale
Steinig führt der Weg zum Gipfel
Geschafft!

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