Freitag, 18. Juni 2010

Monte Altissimo di Nago, 2079 m

Blumenreiche Gipfelwanderung am Gardasee

Das Tief, das momentan Südtirol beherrscht, lässt uns heute Richtung Süden fahren und kurzerhand eine Wanderung am Gardasee unternehmen.
Nach einigen Überlegungen entscheiden wir uns für den Monte Altissimo di Nago, den nördlichsten Gipfel des Monte Baldo Bergmassivs.
Von Nago fahren wir über die schmale Straße an unzähligen Felstrümmern vorbei hinauf bis kurz oberhalb von Dos Casina (979 m). Hier stellen wir unser Auto am Straßenrand ab und wandern über einen mittelsteilen Weg (Nr. 601), der immer wieder die Fahrbahn quert, durch den Wald hinauf zu den Prati di Nago. Nun geht es über die Almenwiesen weiter, an kleinen Almhütten vorbei zur Schranke am Ende der öffentlichen Straße und dem Schild "Monte Altissimo" (Nr. 632) folgend links einen Steig empor zu einer Hochebene. Hier öffnet sich das erste Mal der Blick auf den Monte Altissimo.
Zuerst nahezu eben, dann wieder stetig bergan führt uns der Weg nun über den Monte di Nago (1875 m) hinauf in eine weitere Ebene und an zahlreichen Ammonitenbänken vorbei dem Fuße des Monte Altissimo entgegen. Nach einigen letzten steilen Serpentinen gelangen wir schließlich zum bewirtschafteten Rifugio Damiano Chiesa (2070 m) und zum Gipfel des Monte Altissimo di Nago (2079 m), auf dem noch Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg und eine kleine Gedenkskapelle stehen.
Leider hat es mitterweilen auch hier zugezogen und der Nebel lässt nur kurze Blicke auf den tief unter uns liegenden Gardasee und auf die nahen Berge zu. Somit treten wir nach einer kurzen Rast wieder den Rückweg an.

Höhenmeter: 1000 m
Gehzeiten: Aufstieg 2 1/2 bis 3 Stunden, Abstieg 1 1/2 Stunden
Dabei waren: Lia, Christoph und Magdalena

Anfahrt: Meran - Bozen - Trient - Rovereto - Mori - Nago
Von Nago folgt man einer schmalen Straße (Beschilderung "Strada del Monte Baldo") durch Weingärten zum großen Feldmarterl "San Giuseppe". Hier geht es rechterhand auf dem asfaltierten Fahrweg weiter hinauf in Richtung Monte Altissimo. Stellplätze für das Auto findet man immer wieder am Straßenrand - oder am Ende der öffentlichen Straße.

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