Freitag, 7. März 2014

Westliche Simonyspitze, 3488 m

Über das Reggentörl zur Westlichen Simonyspitze - Landschaftlich beeindruckende Skitour an Südtirols Grenze

Ein wunderbarer Aussichtsberg - Blick auf Schneebigen Nock, Magerstein und Rötspitze
Abfahrtsfreuden im Pulverschnee
Steiler Gipfelaufschwung
Herrlicher Aufstieg über der Essener-Rostocker Hütte und dem Simonysee
Westliche und Östliche Simonyspitze am Morgen

Nach einem wunderbaren Frühstück auf der Essener-Rostocker Hütte (2208 m) brechen wir auf. Unser Ziel ist die Westliche Simonyspitze, ein aussichtsreicher Dreitausender an Südtirols Grenze.
Der Himmel ist wolkenlos, die Temperatur angenehm und nur hie und da zeigen sich kleine Windfahnen über den Bergkämmen.
Wir halten uns an der Hütte links, erreichen unterhalb einer Seitenmoräne das Simonykar und ziehen  links am Simonysee vorbei zum Ausläufer des Simonykees. Es ist eine herrliche Landschaft - während sich am steilen Südanstieg einige Skitourengeher versuchen, sind wir alleine unterwegs. Wir genießen die Ruhe, hören nur das Gleiten des Fells über dem sanften Pulverschnee und steigen den Gletscher empor ins Reggentörl (3056 m). Hier am Fuße der mächtigen Malhamspitz legen wir eine kurze Trinkpause ein, blicken hinüber zu Rötspitze, Dreiherrenspitze und auf die schönen Ahrntaler Berge.
Anschließend fahren wir ein Stück ab, queren unterhalb der Felsen nach rechts und spitzen den steilen Hang hinauf ins flache Gletschergelände. Nun geht es - im Seil - über das spaltenreiche Umbalkees nach Norden, an der Vorderen und Hinteren Gubachspitz vorbei, in die kleine Scharte am Bergkamm und schließlich zum runden Gipfelaufbau der Westlichen Simonyspitze. Von hier erreichen wir - heute mit den Skiern an den Füßen - den höchsten Punkt auf 3488 m.
Es ist ein herrliches Gefühl hier zu sein: Berge über Berge reihen sich vor uns auf. Die nahen Zillertaler Alpen beeindrucken genau so wie die fernen Dolomiten. Geiger, Großvenediger und Großglockner, Ortler, Schwarzenstein und Hochfeiler - eine Pracht!
Nach einer sonnigen Rast geht es über die schönen Pulverhänge hinunter ins Umbalkees. Hier fellen wir erneut auf, steigen die etwa 200 hm empor ins Reggentörl und wedeln bergab zur Essener-Rostocker Hütte, unserem Quartier für die nächste Nacht.

Anmerkung: Das Umbalkees ist spaltenreich. Bei geringer Schneelage sollte man sich anseilen.

Höhenunterschied: 1300 m (+ 200 m Gegenanstieg)
Aufstiegszeit: 4 Stunden 
Hangrichtung: Südost/West/Nord
Wanderkarten: Alpenvereinskarte Nr. 36 Venedigergruppe, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Bozen - Klausen - Brixen - Bruneck - Toblach - Innichen - Sillian - Lienz - Matrei i. Osttirol - Virgen - Obermauern - Prägraten - Hinterbichl - Streden/Ströden
Von Matrei in Osttirol geht es ins Virgental nach Prägraten und weiter nach Hinterbichl und Streden/Ströden. Hier befindet sich ein großer Parkplatz.

Eine Tour in wunderbarer Landschaft
Blick auf das Reggentörl
Aufstieg im Pulverschnee
Heute sind wir hier alleine unterwegs
Die mächtige Malhamspitze
Blick über die Venedigergruppe
Aufstieg zum Reggentörl
Dolomitenblick
Ahrnerkopf und die Ahrntaler Berge
Ein Anblick, der das Herz erfreut
Bald haben wir das Reggentörl (3056 m) erreicht
Aufstieg über den spaltenreichen … 
… Umbalkees
Aufstiegsspur mit Blick auf die Nördliche Malhamspitze
Schöne Einsamkeit
Großer Geiger, Großvenediger und Großglockner
Bald haben wir den Südanstieg und unser Ziel erreicht
Bereit für die Abfahrt
Und los geht's ...
… über die Pulverhänge ins Tal
… und - weils so schön war -  noch einmal auffellen und abfahren :)

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