Freitag, 5. Juli 2013

Göflaner Alm, 1826 m

Eine wunderschöne Alm am Fuße des höchstgelegenen Marmorbruchs Europas 

Eine Wanderung zwischen Hofwiesen, Lärchenwald und Almweiden
Die Göflaner Alm unterhalb der Jennwand

Das schöne Sommerwetter zieht uns in den Vinschgau. Wir parken am aussichtsreichen Haslhof (1474 m) und folgen dem Steig Nr. 2 über die Hofwiesen hinein in den Wald. Die Temperaturen sind angenehm: ein behagliches Gemisch aus Vinschger Wind und warmen Sonnenstrahlen begleitet uns zu den Weißkaser-Weiden (1649 m) und weiter zur Kohlplätze (1666 m) im Mitterwald. Ruhig ist es hier und umso mehr genießen wir die schönen Blicke auf Vermoispitze, Zerminiger und Hasenöhrl - jene Vinschger Berge, die sich immer wieder zwischen den Bäumen zeigen.
Von der Kohlplätze führt uns der breite Forstweg (Nr. 3) hinauf zur netten Göflaner Alm (1826 m) unterhalb der Jennwand. Bei einem erfrischenden Radler blicken wir hinauf zum höchsten Marmorbruch Europas - dem Göflaner Marmorbruch, der in knapp 30 Minuten Gehzeit zu erreichen ist. 
Anschließend kehren wir über den selben Weg zurück zum Haslhof.

Tipp: Von der Göflaner Alm kann man die Wanderung zum Göflaner See und zur Jennwand fortsetzen. Außerdem bietet sich eine Rundwanderung über die Göflaner Scharte zum Haslhof an.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 2 bis 3 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000

Anfahrt: Meran - Naturns - Latsch - Schlanders - Göflan - Haslhof
Von Meran geht es nach Schlanders, links ab nach Göflan und hinauf zum Halshof, dem letzten Hof des Schlanderser Nördersberg. Dort gibt es Parkmöglichkeiten.


Holzzaun an den Kohlpätzen
Von der Alm gelangt man in einer halben Stunde zum höchsten Marmorbruch Europas
Brennende Liab an den weißen Almmauern 
Das Weiße Gold wurde großteils für den Bau der Alm verwendet
Almweide von Weißkaser
Herrliche Blicke über den Untervinschgau zu den Sarntaler Alpen

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