Sonntag, 23. Mai 2010

Iseo - Covelo

Kalkkletterei am Lago d' Iseo

Für das Pfingstwochenende entscheiden wir uns zum Klettern an den Lago d' Iseo zu fahren.
Unsere erste Wahl fällt auf den Klettergarten Covelo, der aufgrund seiner Nordausrichtung tagsüber im Schatten liegt. Jetzt in den Übergangsmonaten sind hier die Temperaturen ideal zum Klettern - im Winter hingegen ist es zu kalt und im Sommer zu heiß und zu feucht.
Vom Parkplatz erreichen wir in wenigen Minuten den settore basso, der vom Ambiente zwar wenig attraktiv ist, wo aber Bänke, Tische und eine Grillstelle zum Verweilen einladen. Die Kalkwände dieses Sektors bieten vor allem Platten- und Leistenkletterei auf einem teils schon abgegriffenen Felsen.
Über einen steilen und stellenweise gesicherten Pfad geht es hinauf zum settore alto, der an einem versteckten, von unten nicht einsehbaren Plätzchen liegt. Ganz anders als der settore basso wirkt dieser Sektor idyllisch: es ist eine Grotte mit erkletterbaren Höhlen, an dessen Fuße sich ein kleiner See befindet. Der Fels ist hier größtenteils überhängend und weist aufgrund seiner glatten Oberfläche viele künstlich eingebohrte Griffe auf.
In dieser Landschaft genießen wir die Kalkkletterei an so manchen kniffligen Stellen und erfreuen uns am wunderbaren Blick zum Lago d'Iseo.

Schwierigkeitsgrade: 5c bis 8a
Höhe: 8 bis 35 Meter
Sektoren: 2
Ideale Kletterbedingungen: Frühling und Herbst
Gehzeit: 5 Minuten
Dabei waren: Vici, Sonja, Matthias, Katharina, Marco, Rainer, Christoph und Magdalena

Anfahrt: Meran - Bozen - Trient - Affi - Peschiera - Brescia - Iseo
Der Klettergarten befindet sich nördlich von Iseo und ist von der Autobahn her in Richtung Ospitaletto erreichbar. Dem Schild "Lago d'Iseo" folgen, nach dem zweiten Tunnel am Kreisverkehr rechts (Ospitaletto) und leicht abwärts. In einer Rechtskurve befindet sich auf der rechten Straßenseite der Parkplatz des Klettergartens.

Zugang: Vom Parkplatz dem Schild in Richtung Klettergarten folgen. Nach etwa 5 Minuten erreicht man den ersten Sektor (settore basso). Anschließend über einen steilen Pfad und einem kurzen Klettersteig hinauf zum zweiten Sektor (settore alto).

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