Dienstag, 12. August 2008

Gespenstisch wirkt das Madritschtal im Nebelkleid

Einsame Nebelwanderung im Martelltal


Um 7.15 Uhr holt uns Michael auf der Töll ab und wir fahren gemeinsam ins hinterste Martelltal. Schon nach den ersten paar Metern wird uns klar, dass wir die geplante Tour durch das Madritschtal auf das Madritschjoch und weiter auf die Hintere Schöntaufspitze bei diesem Wetter nicht durchführen können. Der Nebel hängt tief ins Tal herunter und es tröpfelt leicht. Wir entschließen uns trotzdem dem gut beschilderten Weg in Richtung Madritschjoch zu folgen. Abgesehen von ein paar Radfahrern begegnen wir keiner Menschenseele. Das Tal scheint wie ausgestorben. Als der Nebel dichter und der Regen heftiger wird, beschließen wir umzukehren und in der Zufallhütte (2264 m) Unterschlupf zu suchen. Dort können wir auch die Überreste eines Militärbasislagers aus dem Ersten Weltkrieg bewundern und anhand aufgestellter Schautafeln das damalige Leben rekonstruieren.

Höhenmeter: ca. 600 m
Gesamtgehzeit: ca. 3 Stunden
Wanderkarte: Tabacco Nr. 045 Latsch-Martell-Schlanders, 1:25.000
Mit dabei: Michael, Anna und Magdalena


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